Kryptowährungen

Was steckt hinter dem Shiba Inu Coin (SHIB)?

Zwei Shiba Inu mit Partyhüten Symbolbild
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Namensgeber für den Shiba Inu Coin (SHIB).

Im Oktober und November 2021 hat ein Coin die Krypto Welt besonders überrascht, und zwar SHIB Shiba Inu.

Viele Anleger konnten während des rasanten Preisanstieges satte Rendite aus ihrer Investition in Shiba Inu ziehen, was wiederum andere Anleger zum Kauf bewegte und den Kurs weiter ansteigen ließ. Doch was hat es mit dem Coin, den Skeptiker noch immer gerne als „Shit Coin“ abtun, eigentlich auf sich?

Kurse von Mini-Coins wie Shiba Inu explodieren

 Wer erfahrene Anleger danach fragt, in welche Kryptowährungen es sich zu investieren lohnt, wird zweierlei Arten von Antworten erhalten: Die einen empfehlen reine Investitionen in etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum. Hintergrund dieser Empfehlungen ist die vergleichsweise hohe Stabilität dieser Coins und die Aussicht darauf, dass diese „sicheren Pferde“ in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nachhaltig Gewinne einfahren.

Mutigere Anleger empfehlen einem, unbedingt auch in Mini-Coins zu investieren. Das Hauptargument dafür liegt in deren hoher Volatilität – mehrere zehn oder hundert Prozent Preisanstieg sind dabei nämlich keine Seltenheit. Mit solch starken Kurssteigerungen können Bitcoin & Co kurz- oder mittelfristig sehr wahrscheinlich nicht mehr punkten.

SHIB hat es erst im Herbst 2021 wieder gezeigt: Kleine Ereignisse wie das gepostete Foto von Elon Musk, welches dessen Shiba Inu Welpen zeigte, können die Kurse eines Mini-Coins extrem in die Höhe schnellen lassen. Kein Wunder also, dass immer mehr Anleger den Shiba Inu Coin kaufen oder dies zumindest in Erwägung ziehen.

Shiba Inu Prognose 2021 bis 2026
 

Nachdem der erste Hype um den Shiba Inu Coin abgeflaut war, sank der SHIB Kurs zwar wieder, dennoch hat er es geschafft, sich auf ein Niveau einzupendeln, das deutlich über dem vor Musks Post liegt. Gleichzeitig hat der Coin es auf die Liste der Kryptowährungen mit der höchsten Marktkapitalisierung geschafft. Doch wie geht es mit SHIB nun weiter?

Selbstverständlich kann man keine wasserdichte Prognose abgeben, denn der Markt ist und bleibt sehr volatil. Dennoch sind sich Experten einig darüber, dass das bisherige Shiba Inu Allzeithoch nicht das letzte gewesen sein wird. Wird der Coin auf weiteren Trading Plattformen gelistet, könnte dies einen erneuten raketenhaften Anstieg zur Folge haben. Bis 2026 soll sich der Kurs wohl solide entwickeln.

Was sollten Anleger beachten?
 

Auch wenn Mini-Coins vielen Anlegern hohe Gewinne bescheren, darf man nicht blauäugig investieren. Trading-Wissen und die richtige Vorbereitung – unter anderem ein separates Krypto Konto – sind dabei das A und O.

Mini-Coins können auch scheitern
 

Mini-Coins überraschen zwar immer wieder mit einem raketenhaften Anstieg, doch ihre Performance kann sich ebenso gut in die andere Richtung entwickeln. Gerade kleine Coins, hinter denen kein vielversprechendes Blockchain Projekt steht, können auch komplett scheitern. Immer wieder kommt es dazu, dass kleine Kryptowährungen dauerhaft vom Markt verschwinden. Wer nicht frühzeitig aussteigt, kann sein investiertes Kapital also auch verlieren.

Achtung bei Großinvestoren
 

In der Krypto Welt nennt man Großinvestoren Wale. Dabei handelt es sich um Investoren, die extrem viele Coins besitzen. Ihr Kauf- und Verkaufsverhalten kann tatsächlich spürbaren Einfluss auf die Preise nehmen. Kaufen Wale viele Coins einer Kryptowährung, steigt deren Kurs an. Verkaufen diese Wale plötzlich, kann ein rasanter Kursabfall die Folge sein. Gerade bei Mini-Coins kann sich das bemerkbar machen.

Vorsicht vor Betrügern
 

Wer in einen unbekannten Coin investiert, sollte unbedingt einen Blick ins White Paper werfen und Informationen zur Kryptowährung und deren Blockchain Projekt sammeln. Immer wieder gibt es nämlich Betrüger, die einen Coin launchen und sich mit den Investitionen der Anleger absetzen.

Diversifikation ist ratsam

Wer an der Börse handelt, sollte niemals alles auf eine Karte setzen. Gerade bei Mini-Coins, die so einen starken Kursanstieg verzeichnen, wie es bei Shiba Inu SHIB im Oktober 2021 der Fall war, führen Anleger aber in Versuchung, ihr gesamtes Kapital in ein Asset zu stecken. Geht das schief, droht ein Totalverlust.

Es empfiehlt sich also, sein Kapital und damit auch das Risiko bestmöglich zu streuen, indem man Coins verschiedener Kryptowährungen kauft. Erfahrene Anleger verteilen ihr Kapital dabei meist auf etablierte Werte wie Bitcoin und einige Mini-Coins wie Shiba Inu oder Dogecoin sowie auf frisch gelaunchte Kryptowährungen.

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