Listeria-Bakterien

Netto-Rückruf: Bei Verzehr dieses Produktes drohen Gesundheitsgefahren 

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Vorsicht vor Corned Beef der Marke „Hofmaier“ / Archivbild

Rückruf bei Netto: In einem Produkt, das die Supermarktkette vertreibt, wurden Listeria-Bakterien gefunden, die zu Erkrankungen führen können.   

Borgholzhausen - Die Fleischwaren-Firma Specht hat über den Discounter Netto vertriebenes Corned Beef der Marke „Hofmaier“ zurückgerufen. 

Rückruf bei Netto: Listeria-Bakterien gefunden

In einer Probe seien Listeria-Bakterien gefunden worden, die zu Erkrankungen führen könnten, teilte das Unternehmen aus Borgholzhausen bei Bielefeld am Montag mit. Betroffen seien 200-Gramm-Packungen des Artikels „Deutsches Corned Beef Spitzenqualität 3 % Fett“ mit der Veterinärkontrollnummer EV1519 ab dem Mindesthaltbarkeitsdatum 23.07.2018. Andere Specht-Produkte seien nicht betroffen. Kunden könnten die Ware gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Kassenbon zurückgeben.

Netto-Rückruf: Schutz vor Gesundheitsgefahren

Listeria-Bakterien können bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Deshalb ist der Rückruf von Netto zwingend erforderlich. Auch für Schwangere sind die Bakterien gefährlich, da sie das ungeborene Kind schädigen können. Für gesunde Erwachsene verläuft eine Erkrankung mit Listerien zumeist harmlos oder mit weniger gravierenden Symptomen.

Edeka und Netto setzen bei eigenem Kaffee künftig auf nachhaltige Produkte

Die Handelskette Edeka und ihre Tochterfirma Netto setzen bei ihrem eigenen Kaffeesortiment künftig ausschließlich auf nachhaltige Produkte. Für die rund 30 Eigenprodukte, etwa Röstkaffee, Kapseln und Pads, werde ab sofort nur noch zertifizierter Kaffee aus nachhaltigem Anbau verwendet, erklärte Edeka am Freitag.

Auch das Tochterunternehmen Netto teilte mit, ab kommendem Montag werde bundesweit nur noch Kaffee verkauft, der den Kriterien des Labels UTZ Certified entspreche. Das Programm der Nichtregierungsorganisation zeige den Bauern "professionelle Anbaupraktiken", um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, die Umwelt zu entlasten und die Ernte zu verbessern, erklärte der Discounter.

Es gehe darum, den "eigenen ökologischen Fußabdruck" zu verbessern, erklärten beide Unternehmen.

dpa, afp

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