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Hiobsbotschaft für Videospiele-Fans: Beliebte PS5 wird deutlich teurer

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Von: Thomas Schmidtutz

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PS5-Controller von Sony: Der japanische Konzern hebt den Preis für die beliebte Videospielekonsole deutlich an.
PS5-Controller von Sony: Der japanische Konzern hebt den Preis für die beliebte Videospielekonsole deutlich an. © IMAGO/Christoph Hardt

Die PS5 von Sony ist auch knapp zwei Jahre nach dem Start schwer lieferbar. Nun dreht der Konzern bei der beliebten Videospiele-Konsole überraschend an der Preisschraube.

München - Der Elektronikriese Sony hat seit dem Start seiner Spielekonsole PS5 mit massiven Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. Auch fast zwei Jahre nach der Premiere ist die beliebte Konsole kaum verfügbar. Pünktlich zur gerade eröffneten Videospielemesse Gamescom in Köln dürften die Japaner ihre Fans jetzt erneut enttäuschen. Denn: Die PS5 soll ab sofort deutlich teurer werden. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Danach ruft der Konzern für beide PS5-Varianten - die Disc-Version und die Digital Edition ohne Laufwerk – jetzt jeweils 50 Euro mehr auf. Damit liegt das Disc-Modell jetzt bei 449,99 Euro nach bislang 399,99 Euro. Für die Digital Edition müssen Gamer statt 499,99 künftig 549,99 Euro hinblättern.

Sony begründet Preisanhebung mit Währungseffekten und Inflation

Zur Begründung verwies Sony auf die hohe Inflation weltweit sowie „gegenläufigen Währungsentwicklungen“. Zuletzt hatte der Dollar gegenüber wichtigen Währungen wie dem Euro und dem japanischen Yen deutlich aufgewertet. Der Chef von Sony Interactive Entertainment, Jim Ryan, erklärte, der Preis für die PS5 steige in Europa, Japan, China, Australien, Mexiko und Kanada - in den USA dagegen nicht.

Gemessen an den Besucherzahlen, ist die Gamescom (GC) die weltgrößte Spielemesse. Nach einem zweijährigen Corona-Intermezzo in rein virtueller Form hat die Spieleshow am Mittwoch erstmals wieder ihre Pforten geöffnet, zunächst für Fachbesucher. Seit Donnerstag ist die Messe auch für das Publikum geöffnet. Allerdings haben mehrere Branchengrößen ihre Teilnahme abgesagt, darunter auch Electronic Arts, Nintendo, Activision Blizzard - und Sony. (AFP/utz)

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