Aus dem Verkehr gezogen

Nächster Hammer im Diesel-Skandal: Droht VW-Autos die Zwangsstilllegung?

Volkswagen.

Rollt da der nächste Diesel-Hammer auf VW-Fahrer zu? Laut einem Medienbericht könnte es nun sogar zur Zwangsstilllegung bestimmter Modelle kommen.

München - Der Diesel-Skandal schlägt weiter hohe Wellen. Nun soll laut einem Bericht des Handelsblatts tausenden VW-Fahrern der nächste Hammer drohen. Laut dem Bericht droht jedem, der sein Fahrzeug nicht fristgerecht umrüsten lässt, die Zwangsstillegung durch die örtliche Zulassungsstelle.

Die 18-monatige Frist, die das Kraftfahrtbundesamt zum Nachrüsten angesetzt hatte, lief bereits Ende April aus. Wer nun eine Umrüstung versäumt hat, könnte von seiner jeweiligen Zulassungsstelle bald Post bekommen. Betroffen sind im Allgemeinen Modelle wie Passat, Golf, Caddy und Touareg mit Euro-5-Diesel-Motoren. 

VW-Diesel ohne Umrüstung könnten aus dem Verkehr gezogen werden

Laut Handelsblatt sei das Schreiben der jeweiligen Zulassungsstelle anfangs noch mit einem Hinweis auf Verstreichen der Frist versehen - gemeinsam mit der Aufforderung mitzuteilen, wie man weiter zu verfahren gedenke. 

Abgas-Manipulation? Audi stellt die Auslieferung dieser Modelle ein

Doch danach kann es laut dem Bericht ziemlich ernst werden. So gebe es beispielsweise in Nordrhein-Westfalen eine Weisung an Zulassungsstellen, VW-Diesel ohne Umrüstung aus dem Verkehr zu ziehen - und das auch noch gebührenpflichtig für die Halter. Der angebliche Grund für den Druck der Politik: Man will die Gesundheit der Menschen in Deutschland nicht noch weiter schädigen.

Auch bei Audi gibt es inzwischen einen neuen Verdacht auf Manipulation im Diesel Skandal.

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sdm

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