Discounter reagiert zurückhaltend

Mutter kauft Tochter Aldi-Produkt - dann macht die Zweijährige Schock-Fund

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Aldi.

Eine Mutter kauft ihrer zweijährigen Tochter ein süßes Aldi-Produkt. Dabei ahnt sie nicht, dass sich etwas Gefährliches darin verbirgt.

Chesterfield/München - „Mann, sieht das knuffig aus...“ Das dachte sich wohl auch die zweijährige Ava Brandon aus Chesterfield. Große, rosa glitzernde Kulleraugen - welches Kind hätte dieses Kuscheltier nicht allzu gerne in seinem Bett oder zum Spielen?

Also kaufte ihre Mutter Shannon der Kleinen das süße Nilpferd-Kuscheltier bei Aldi. Doch was sich in der Schnauze verbarg, sollte sich bald als höchstgefährlich herausstellen. Wie Shannon auf Facebook schreibt, ging ihre Kleine zu Hause in den Garten, um zu spielen. Dann sei der Zweijährigen selbst aufgefallen, dass etwas mit dem Kuscheltier nicht in Ordnung war.

Aldi: Rasierklinge in der Nase des Kuscheltiers entdeckt

Die Nase sei „scharf“, habe das Mädchen ihren Eltern versucht zu sagen. Also sahen sich Avas Eltern die Nase genauer an. Und tatsächlich bemerkte Avas Vater einen scharfen Gegenstand in der Plüsch-Nase - eine Rasierklinge, wie sich herausstellen sollte, als Shannon das Tier zu Aldi zurückbrachte.

Denn der Filialleiter habe das Nilpferd auf Bitte der Familie untersucht. Dabei riss die Nase und die scharfe Klinge kam zum Vorschein. „Ich war so geschockt - bin es immer noch“, erzählte die besorgte Mutter in einem Facebook-Post. Die Klinge sei knapp sechs Zentimeter lang gewesen. „Ich mag gar nicht daran denken, was Ava hätte passieren können, wenn sie uns nichts erzählt hätte.“

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Aldi sieht keinen Anlass für Rückruf des Kuscheltiers

Aldi hat auf die Beschwerde inzwischen reagiert. Für einen Rückruf sieht der Discounter allerdings keinen Anlass. „Wir möchten Frau Brandon dafür danken, dass sie das Kuscheltier zu uns gebracht hat und möchten uns für die Unannehmlichkeiten entschuldigen“, erklärte ein Aldi-Sprecher laut Express.

Allerdings wird Aldi das Produkt wohl nicht aus dem Sortiment nehmen. Denn es handele sich um einen Einzelfall, so das Unternehmen weiter. „Unsere Zulieferer unterziehen ihre Produkte ausführlichen Prüfungen, inklusive automatisierte Metalldetektor-Tests, und bislang gab es keine ähnlichen Auffälligkeiten.“

In Deutschland ist das Nilpferd-Kuscheltier übrigens nicht zu erhalten. Lustiger ist da schon diese Aldi-Werbung für Obst mit Smoothies.

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Als Eine Kunding der Meinung war, mit einer Taucherbrille würde Aldi die Kunden betrügen, hatte sie nicht mit der Reaktion anderer Facebook-Nutzer gerechnet.

Eine verständlichere Beschwerde äußerte ein anderer User auf Facebook. Denn er fand in seinem Obst etwas Unappetitliches und schrieb direkt öffentlich an Aldi.

Für den deutschen Markt könnte ein besonderes Produkt von Aldi gewöhnungsbedürftig sein. Es wird in Großbritannien schon erfolgreich verkauft, darf jedoch nicht an jeden Kunden abgegeben werden.

Meldung vom 1. August 2018

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mke

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