Zalando und Co.

Heißer Sommer macht Mode-Händlern zu schaffen

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Der heiße Sommer zehrt nicht nur an den Kräften vieler Arbeitnehmer. Auch Mode-Häuser wie Zalando kämpfen mit der Hitze.

Der heiße Sommer zehrt nicht nur an den Kräften vieler Arbeitnehmer. Auch Mode-Häuser wie Zalando kämpfen mit der Hitze.

Berlin - Kunden des Modehändlers Zalando haben zuletzt deutlich öfter bestellt, aber für kleinere Summen. Im zweiten Quartal gingen 29 Millionen Bestellungen ein. Das waren etwa 7 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum und ein Rekordwert, wie das Unternehmen in Berlin am Dienstag mitteilte. Kunden gaben aber pro Bestellung weniger aus.

Schnäppchen-Jäger bei Zalando: Weniger Wert im Warenkorb

Im Schnitt landeten Produkte für 60,40 Euro im Warenkorb. Vor einem Jahr waren es noch 64,50 Euro gewesen. Co-Vorstandschef Rubin Ritter begründete das unter anderem damit, dass Menschen öfter per Handy bestellen. Diese Bestellungen fielen oft kleiner aus. Zudem habe Zalando mehr junge Kunden.

Dass der Warenkorb kleiner werde, sei ein Trend, den das Unternehmen im Blick behalten müsse, sagte Ritter. Insgesamt steigerte Zalando den Umsatz dennoch um 20,9 Prozent auf 1,33 Milliarden Euro. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal auf 51,8 Millionen Euro verglichen mit 47,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Leichte Sommerjacken: Dieses Jahr ein Ladenhüter bei Zalando

Wenn Kunden mehr kleine Pakete bestellen, bedeutet das für Händler mehr Versandkosten. Auch der heiße Sommer macht es Modefirmen nicht leicht. „Wir hatten zunächst einen sehr späten Start in die Sommersaison und dann plötzlich viel zu schnell sehr heißes Wetter“, sagte Ritter. Artikel wie leichte Sommerjacken seien nicht gelaufen.

dpa

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