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Whatsapp: Wer sich nicht an diese Regeln hält, dem droht eine Sperrung

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Von: Fee Halberstadt

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Per Whatsapp meldeten sich die Betrüger
Fehlverhalten muss von anderen Nutzerinnen und Nutzern gemeldet werden, damit Whatsapp das Konto sperren kann. (Symbolbild) © xim.gs via www.imago-images.de

Der Messenger-Dienst Whatsapp hat in seinen Nutzungsbedingungen Regeln aufgestellt. Bei Fehlverhalten wird das Konto gesperrt.

Kassel – Whatsapp* ist einer der erfolgreichste Messenger weltweit und dementsprechend beliebt. Allerdings behält die App von Meta sich vor, Accounts zu sperren, wenn die Userin oder der User ein Fehlverhalten an den Tag legt. Dieses kann in verschiedenen Ausmaßen vorkommen und wird mit den Nutzungsbedingungen akzeptiert.

Wenn es zu einer Sperrung des Whatsapp-Kontos kommt, können weder Nachrichten versendet noch empfangen werden. Für solch eine Sperrung nennt Whatsapp in seinen Nutzungsbedingungen verschiedene Gründe, die von dem Online-Portal Giga und insidedigital.de dargelegt werden.

Whatsapp-Regeln: Nutzungsbedingungen beinhalten Fehlverhalten, die zur Sperrung des Kontos führen

Der erste Grund für die Sperrung des Whatsapp-Kontos ist eine Inaktivität. Wenn Whatsapp über 120 Tage nicht benutzt wurde, erkennt die App das Konto als inaktiv und löscht den Account, erklärt der Dienst auf seiner Webseite. Ein weiterer Grund für die Sperrung des Accounts ist, wenn die Telefonnummer zu häufig gewechselt wird.

Nutzerinnen und Nutzer Kontakte bei Whatsapp blockieren*. Wenn ein Konto zu häufig von anderen Nutzenden blockiert wird, kann der Konzern den vollständigen Account sperren. Auch das vermehrte Versenden oder Weiterleiten von Kettenbriefen wird als Fehlverhalten gedeutet. Hierbei hält sich der Messenger-Dienst die Möglichkeit offen, den entsprechenden Account zu sperren.

Whatsapp-Konto gesperrt: Mögliches Fehlverhalten als Grund

Bei schwerwiegenderen Verstößen kann Whatsapp zu Maßnahmen wie der Sperrung greifen. Bei einer Meldung von Verstößen kann ein Gericht auch ein Bußgeld verhängen, schreibt insidedigital.de Beispielsweise dürfen andere Userinnen und User nicht beleidigt, bedroht oder belästigt werden. Auch rassistische und ethnisch fragwürdige Kommentare oder Äußerungen toleriert der Dienst nicht. Grundsätzlich sollten auch keine rechtswidrigen Bilder oder Nachrichten verschickt werden.

Wenn die App genutzt wird, um Gewaltverbrechen zu verherrlichen oder Kinder und andere Menschen zu gefährden oder auszubeuten, kann das auch zu einer Sperrung führen. Ebenfalls darf Whatsapp nicht verwendet werden, um Fake News, also absichtliche Unwahrheiten, falsche Darstellungen oder irreführenden Informationen zu verbreiten.

Whatsapp sperrt Konto und verhängt Geldstrafen: Fehlerverhalten wird bestraft

Eine mögliche Geldstrafe, durch ein Gericht verhängt, droht, wenn Bilder geteilt oder in der Statusmeldung bei Whatsapp* gepostet werden, die nicht Eigentum der oder des Postenden ist. Auch hier hält sich Whatsapp die Möglichkeit offen, das Konto zu sperren. Das Verbreiten von Viren oder Schadstoffsoftware duldet Whatsapp ebenfalls nicht. Zudem darf keine fremde Identität genutzt werden, um ein Whatsapp Konto zu benutzen.

Das alles ist in der Theorie verständlich. In der Umsetzung dieser Regeln hapert es allerdings. Durch die Sicherheit bei Whatsapp*, der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, hat Whatsapp keinen Zugriff auf geschriebene und gepostete Inhalte. Somit kann der Konzern nicht selbst überprüfen, ob ein Fehlverhalten vorliegt. Deswegen muss die Userin oder der User aktiv werden und Verstöße bei Whatsapp melden, schreibt Giga. Erst dann kann der Messenger-Dienst einschreiten. Doch einige Nutzenden sorgen sich generell um die Sicherheit. Mit ein paar kleinen Änderungen in den Einstellungen kann der Datenschutz bei Whatsapp verbessert werden*. (fh) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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