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2G beim Einkaufen im Supermarkt? Kaufland legt sich in massiver vierter Corona-Welle fest

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Von: Bedrettin Bölükbasi, Yasina Hipp

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Wird die vierte Corona-Welle neue Regeln beim Einkaufen mit sich bringen? Kaufland bezieht gegenüber Merkur.de klar Stellung.

München - Die vierte Corona*-Welle wütet durch Deutschland. Fallzahlen und Inzidenzen steigen Tag für Tag rasant an. Aufgrund der rasant steigenden Zahlen werden immer mehr Beschränkungen für das öffentliche Leben geplant. So ist eine weitere Verschärfung der aktuellen Regeln nicht auszuschließen.

Dabei wird immer öfter auch von einer bundesweiten 2G-Regelung gesprochen, wonach nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens haben werden. Ungeimpfte hingegen werden sich den Zutritt auch nicht mit einem Test verschaffen können. Nun stellt sich angesichts der eskalierenden Situation die Frage: Wird diese Regel auch beim Einkaufen gelten?

Corona: Kommt eine 2G-Regelung für Kaufland? - Eindeutige Aussage vom Supermarkt

Hierzu hat sich Kaufland* auf Anfrage von Merkur.de klar geäußert. Die Antwort zeigt: eine Einführung von 2G im Supermarkt ist trotz der aktuell kritischen Corona-Lage wohl unwahrscheinlich.

Kaufland lehnte eine mögliche Einführung der 2G-Regelung ab. „Als Lebensmitteleinzelhändler, der die Grundversorgung sicherstellt, sind wir von der 2G-Regelung nicht betroffen“, hieß es in der Antwort eines Sprechers. Der Supermarkt werde zudem weiterhin an den bisherigen Regelungen festhalten, darunter auch die Maskenpflicht: „In unseren Filialen gelten nach wie vor die bekannten Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht.“

Auch die Discounter Aldi und Netto positionierten sich eindeutig. Eine 2G- oder 3G-Regelung für Aldi-Filialen sei derzeit nicht geplant, während auch Netto eine 2G-Regelung ausschloss. Dies sei keine Option für den Discounter.

Corona-Regeln: Bundesländer mit 2G-Option für Einzelhandel - Entscheidung zu Masken nach Ende epidemischer Lage

Die Regierungen in Hessen und Niedersachsen bieten dem Einzelhandel die Möglichkeit, nur geimpften oder genesenen Kunden den Zutritt zu gewähren. So wurde die gesetzliche Grundlage geschaffen, doch die Entscheidung liegt nach wie vor bei den Lebensmittelunternehmen selbst. Schon zuvor erteilten mehrere Discounter wie Lidl und Handelsketten wie die Rewe Group der Einführung von 2G eine Absage.

Ein weiterer Knackpunkt ist die Maskenpflicht beim Einkaufen. Wie es hiermit weitergehen wird, soll nach dem Ende der epidemischen Lage am 25. November entschieden werden. Bis zum 22. März 2022 soll eine Übergangsregelung gelten. (yh/bb) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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