Corona-Pandemie

Aldi, Rewe, Edeka und Co.: Versorgungsengpässe im Supermarkt - Beliebte Produkte betroffen

Supermärkte wie Rewe, Edeka und Aldi verzeichnen derzeit eine erhöhte Nachfrage von beliebten Produkten. Das führt in einigen Märkten zu Versorgungsengpässen. 

  • Bei einigen Lebensmitteln kommt es im Corona*-Lockdown zu einer erhöhten Nachfrage.
  • Das sorgt bei einigen Herstellern für Engpässe - und in einigen Supermärkten wie Edeka, Rewe und Aldi für zeitweise leere Regale.
  • Inzwischen werden sogar mögliche Strafzahlungen als Druckmittel eingesetzt.

Kassel - Im Corona-Lockdown gibt es nicht nur eine steigende Nachfrage nach Hygieneartikeln, wie Desinfektionsmittel oder Toilettenpapier*. Auch andere Produkte sind besonders begehrt. So sorgt das große Kaufinteresse für Lieferengpässe bei Gemüsekonserven und Tiefkühlkost.

Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, gibt es offenbar Lieferschwierigkeiten bei Produkten der Marken „Iglo“ und „Bonduelle“. Die Hersteller könnten die Supermärkte derzeit nur eingeschränkt beliefern. Die bestellte Ware würde nicht mehr im vollen Umfang bedient werden.

Aufgrund der hohen Nachfrage im Corona-Lockdown verzeichnen viele Nahrungsmittelhersteller Engpässe. Das sorgt in Supermärkten wie Rewe, Edeka und Aldi für zeitweise leere Regale. (Symbolbild)

Zu den Klassikern von Iglo zählen unter anderem Fischstäbchen und das beliebte Schlemmerfilet. Aber auch andere Fischprodukte sind bei Kunden begehrt. Die Firma Bonduelle bietet vor allem Konserven- und Tiefkühlgemüse sowie frische Salate an.

Lebensmittel-Engpass wegen Corona droht erneut: Ausfallquote bei Rewe ist hoch

Zudem muss die Ware sogar zeitweise rationiert werden, heißt es weiter. Auch wenn die Regale in Supermärkten nicht so leer erscheinen wie im ersten Lockdown, kommt es dennoch zu Lieferengpässen.

Aufgrund der hohen Nachfrage im Corona-Lockdown verzeichnen viele Nahrungsmittelhersteller Engpässe. Das sorgt in Supermärkten wie Rewe, Edeka und Aldi für zeitweise leere Regale. (Symbolbild)

Bei Rewe liege die Ausfallquote der Lieferungen bei rund elf Prozent. Im Normalbetrieb gilt das bereits als „Katastrophe“. Berücksichtige man jedoch die aktuelle Corona-Situation, sei Rewe* im Vergleich mit anderen Supermärkten noch gut aufgestellt.

Wegen Corona-Krise: Engpässe in Supermärkten von Aldi und Edeka

Ähnlich betroffen ist auch Aldi Süd*. Der Discounter-Riese berichtet von Schwierigkeiten in der Lieferkette. Gleichzeitig deutet er auf „weltweite Verschiffungsprobleme“ hin, die mit der Corona-Pandemie einhergehen. Auch bei Edeka* kommt es durch die zeitweise erhöhte Nachfrage bestimmter Produkte zu Versorgungsengpässen.

HerstellerProdukte
IgloTiefkühlkost, wie Fischstäbchen
BonduelleKonserven, Salate, Feinkostprodukte

Allerdings sei das hohe Kaufinteresse meist nur von kurzer Dauer und beruhige sich in der folgenden Woche wieder. Das berichtet eine Sprecherin gegenüber der Zeitung. Bilder von leeren Regalen seien daher nur an einzelnen Tagen zu sehen.

Corona: Lieferengpässe vermeiden - Strafzahlungen als Druckmittel ein

Um den Lieferschwierigkeiten entgegenzuwirken, würden sowohl Supermärkte, als auch Discounter die Hersteller und Lieferanten unter Druck setzen. Wie merkur.de berichtet, sollen wegen der Lieferschwierigkeiten im Corona-Lockdown* bereits Strafzahlungen von einigen Händlern gefordert worden sein.

Derweil wurde aufgrund der angespannten Corona-Lage die Maskenpflicht* beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln verstärkt. In Hessen werden teilweise sogar kostenlose medizinische Masken seitens der Verkehrsverbünde angeboten. Für die Reinigung Ihrer FFP2-Maske gibt es einige hilfreiche Tipps. (Karolin Schaefer) *hna.de und merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa/dpa-mag

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