Es wurde nach Goldbarren und Geld gefragt

Falscher Polizeibeamter verunsichert Bürger am Telefon

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Falsche Polizeibeamte fragen telefonisch nach dem Vermögen. (Symbolbild)

In den vergangenen zwei Wochen teilten Bürger der Polizei telefonisch mit, dass sie von Polizeibeamten angerufen worden seien.

Der vermeintliche Beamte habe erzählt, dass in ihrer Nachbarschaft eingebrochen worden sei und man bei den festgenommenen Tätern eine Liste mit Adressen und Namen für die nächsten Einbrüche aufgefunden habe. Darauf stünde auch der Name des Angerufenen. Weiterhin sei dann nach Geld, Goldbarren und Vermögen gefragt worden.

In einer leicht abgeänderte Variante habe der Anrufer davon gesprochen, dass ein Raubüberfall auf einen älteren Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft verübt worden sei. Bei der Festnahme des Täters sei ein Zettel mit Name des Angerufenen und der Bemerkung „reich – Geld zu holen“ entdeckt worden.

Es wird dringend geraten, Anrufe der Polizei zu hinterfragen. Kontaktierte Personen sollten sich Namen, Dienstgrad, genaue Dienststelle und eine Rückrufnummer geben lassen. Zur Sicherheit sollte man die Nummer der örtlichen Polizei nachschlagen oder über die Notrufnummer 110 anwählen. Einen Rückruf sollte man selbst tätigen, sich auf keinen vom Anrufer verbinden lassen.

Die Polizei selbst fragt nicht nach Konten und Vermögenswerten und wird auch nicht das Eigentum von Bürgern in Verwahrung nehmen.

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