ICE-Strecke kurzzeitig gesperrt

Betonplatten auf Bahnschienen: Lokführer entdeckt Personen auf ICE-Strecke bei Niederaula

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Wegen Betonplatten auf den Gleisen war die ICE-Strecke bei Niederaula am Samstag kurzzeitig gesperrt. Die Bundespolizei ermittelt. 

Weil Betonplatten auf den Schienen lagen, war die ICE-Strecke bei Niederaula am Samstag vorübergehend gesperrt. Die Bundespolizei ermittelt. 

Bislang Unbekannte haben am Samstag gegen 13 Uhr bei Niederaula mehrere Betonplatten auf die Bahnschienen gelegt. Der Lokführer eines ICE sah zwischen der Aulatalbrücke und der Hattenbachtalbrücke mehrere Personen im Bereich der Gleise der ICE-Strecke laufen. Daraufhin wurde die Bundespolizei wegen Personen im Gleis alarmiert.

Um die mögliche Gefährdung der Personen auszuschließen, wurde zunächst das "Fahren auf Sicht" angeordnet. Die eintreffenden Beamten konnten keine Personen in diesem Bereich antreffen.

ICE-Strecke bei Niederaula: Betonplatten auf den Gleisen

Die Polizisten stellten jedoch fest, dass in diesem Bereich die Beton-Abdeckplatten eines Kabelkanals teilweise zerstört und herausgerissen wurden. Auch auf die Bahnschienen wurden Platten aufgelegt.

Strafverfahren wurde eingeleitet

Die Strecke wurde in der Zeit von 14.25 bis 14.35 Uhr für Aufräumarbeiten gesperrt. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts des "Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr" eingeleitet.

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