Das Gesamtranking im Überblick 

Medaillenspiegel bei Olympia 2018: Deutscher Gold-Rekord in Pyeongchang

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Darum kämpfen die Olympioniken ab dem 9. Februar in Pyeongchang bei den Olympischen Winterspielen.

Bei Olympia 2018 in Pyeongchang sind alle Wettbewerbe entschieden. Hier finden Sie den finalen Medaillenspiegel zu den olympischen Winterspielen in Südkorea.

Pyeongchang - Zum zweiten Mal nach den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul findet ein Olympisches Turnier in Südkorea statt. Die Winterspiele 2018 in Pyeongchang starten am 9. Februar und enden am 25. Februar 2018. Insgesamt sind es die dritten Olympischen Winterspiele, die in Ostasien stattfinden. 

Zuvor fand 1972 in Sapporo und 1998 in Nagano die Winterolympiade statt. Nach der gescheiterten Bewerbung 2010 und 2014 war 2018 der dritte Versuch von Pyeongchang, das 130 km östlich der Haupstadt Seoul liegt, die Olympischen Winterspiele auszurichten. Am 15. Oktober setzte sich die südkoreanische Stadt mit 63 zu 25 Stimmen gegen München durch. 

Insgesamt haben sich aus 94 Ländern Athleten für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang qualifiziert. Zum ersten Mal gehen auch Teilnehmer aus Ecuador, Eritrea, Kosovo, Malaysia, Nigeria und Singapur an den Start. Aufgrund des Staatsdopings wurde Russland von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. Einzelne russische Sportler dürfen unter neutraler Flagge starten.

Zeitverschiebung bei Olympia 2018 - Das müssen Sie wissen

Olympia 2018 in Pyeongchang: So viele Athleten gehen für Deutschland an den Start

Deutschland wird an den Olympischen Winterspielen 2018 mit 153 Athleten teilnehmen und ist - bis auf Curling - in jeder Sportart vertreten.

Vor vier Jahren in Sotschi lieferten die deutschen Athleten eine durchwachsene Vorstellung ab und kamen mit insgesamt 19 Medaillen nur auf den 6. Rang im Medaillenspiegel. Insgesamt holte man damals acht Gold-, sechs Silber- und fünf Bronzemedaillen.  

Hier geht‘s zum Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele in Sotschi 

Medaillenspiegel bei Olympia 2018 in Pyeongchang (Stand: 25. Februar)

Medaillenspiegel

Land

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

Norwegen

14

14

11

39

Deutschland

14

10

7

31

Kanada

11

8

10

29

Vereinigte Staaten von Amerika

9

8

6

23

Niederlande

8

6

6

20

Schweden

7

6

1

14

Südkorea

5

8

4

17

Schweiz

5

6

4

15

Frankreich

5

4

6

15

Österreich

5

3

6

14

Japan

4

5

4

13

Italien

3

2

5

10

Olympische Athleten aus Russland

2

6

9

17

Tschechien

2

2

3

7

Weißrussland

2

1

0

3

Volksrepublik China

1

6

2

9

Slowakei

1

2

0

3

Finnland

1

1

4

6

Großbritannien

1

0

4

5

Polen

1

0

1

2

Ungarn

1

0

0

1

Ukraine

1

0

0

1

Australien

0

2

1

3

Slowenien

0

1

1

2

Belgien

0

1

0

1

Spanien

0

0

2

2

Neuseeland

0

0

2

2

Lettland

0

0

1

1

Kasachstan

0

0

1

1

Liechtenstein

0

0

1

1

Nach 102 von 102 Wettbewerben

Olympia 2018 in Pyeongchang: Das finale Ergebnis von Deutschland 

Die deutschen Sportler haben den fünften Triumph im Medaillenspiegel Olympischer Winterspiele knapp verpasst. Mit dem Rekordergebnis von 14 Gold, 10 Silber und 7 Bronze wurde die Mannschaft in Pyeongchang im 102. und letzten Wettbewerb der 23. Spiele von Norwegen (14-14-11) noch abgefangen.

Die Skandinavier stellten mit insgesamt 39 Podiumsplätzen einen olympischen Medaillenrekord auf (vorher USA 37 in Vancouver 2010). Gemeinsam mit Deutschland egalisierten sie zudem den Siegrekord der Kanadier von 2010.

Für Norwegen war es der insgesamt achte Triumph in der Medaillenwertung, zuletzt hatten sie 2002 in Salt Lake City dominiert. Für Deutschland bedeutete Platz zwei eine deutliche Steigerung gegenüber der Enttäuschung von Sotschi 2014, wo es mit 8 Gold, 6 Silber und 5 Bronze lediglich zu Platz sechs gereicht hatte.

In Vancouver war die deutsche Mannschaft Zweiter geworden, vier Jahre zuvor in Turin hatte es den vierten Gesamterfolg nach 1984 (DDR), 1992 in Albertville und 1998 in Nagano gegeben. 

Welcher NHL-Star ist dabei? Hier geht‘s zum Kader des deutschen Eishockeyteams für Olympia

Olympia 2018: Erst seit 1908 werden Goldmedaillen vergeben

Fun Fact am Rande: Wussten Sie, dass erst seit den Olympischen Spielen 1908 in London Goldmedaillen vergeben werden? Zuvor gab er zwölf Jahre nur zwei Medaillen, nämlich Silber und Bronze für Platz eins und zwei.

Interessanterweise versprechen die verschiedenen Verbände ihren Athleten unterschiedlichste Prämien für eine Medaille. So bekam man 2014 in Sotschi als Ukrainer eine Eigentumswohnung und 63.000 Euro, wenn mit der Goldmedaille von den Olympische Winterspielen zurückkehrte.    

Teilweise skurril war es 2012 bei den Olympischen Sommerspielen in London, dort wurde bei Verbänden „ein Jahr Milch“ oder „Wurst auf Lebenzeit“ als Belohnung ausgerufen. Die Prämien der Sportler unterscheiden sich von Land zu Land. Manche bekommen für einen Olympiasieg lediglich wenige hundert Euro, während andere teilweise mehrere hunderttausend Euro mit nach Hause nehmen. 

Das sind die Starter des DSV in Pyeungchang

Olympia 2018: Im ewigen Medaillenspiegel belegt Deutschland Platz 1

Im ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele (Stand: 5. Februar 2018) liegt Deutschland auf dem ersten Patz. Mit 136 Gold-, 135 Silber- und 106 Bronzemedaillen steht man vor der Russischen Föderation und Norwegen. Abgesehen vom schwachen Auftritt in Sotschi (2014), belegte Deutschland bei den vergangenen drei Olympischen Winterspielen in Vancouver (2010), Turin (2006) und Salt Lake City (2002) mit 10, 11 und 12 Goldmedaillen zwei Mal den zweiten und einmal den ersten Platz im Medaillenspiegel. Besser waren lediglich Norwegen (2002/13 Goldmedaillen) und Kanada (2010/14 Goldmedaillen).

Eishockey bei Olympia 2018 in Pyeongchang - Das ist der Spielplan

Hier ein Auszug zum Medaillenspiegel 2014 in Sotschi

Platz

Land

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Russland

13

11

9

33

2

Norwegen

11

5

10

26

3

Kanada

10

10

5

25

4

USA

9

7

12

28

5

Niederlande

8

7

9

24

6

Deutschland

8

6

5

19

Hier ein Auszug zum Medaillenspiegel 2010 in Vancouver 

Platz

Land

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Kanada

14

7

5

26

2

Deutschland

10

13

7

30

3

USA

9

15

13

37

4

Norwegen

9

8

6

23

5

Südkorea

6

6

2

14

Hier ein Auszug zum Medaillenspiegel 2006 in Turin 

Platz

Land

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Deutschland

11

12

6

29

2

USA

9

9

7

25

3

Österreich

9

7

7

23

4

Russland

8

6

8

22

5

Kanada

7

10

7

24

Hier ein Auszug zum Medaillenspiegel 2002 in Salt Lake City

Platz

Land

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Norwegen

13

5

7

25

2

Deutschland

12

16

8

36

3

USA

10

13

11

34

4

Kanada

7

3

7

17

5

Russland

5

4

4

13

Die jüngsten und ältesten Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen

Die jüngste Medaillengewinnerin aller Olympischen Winterspiele kommt übrigens aus Südkorea. Kim Yoon-mi war bei ihrem Olympiasieg in der Shorttrack-Staffel 1994 in Lillehammer gerade einmal 13 Jahre und 83 Tage jung. Der jüngste Medaillengewinner war 1964 in Innsbruck 14 Jahre und 363 Tage jung. Scott Allen aus den USA holte damals Bronze im Eiskunstlauf (Kür).

Der jüngste Olympiasieger war Toni Nieminen im Skispringen für Finnland 1992 bei den Olympischen Winterspielen in Albertville, als er mit 16 Jahren und 259 Tagen zu Gold flog. 

Der älteste Olympiasieger kommt aus dem Vereinigten Königreich. Robin Welsh gewann 1924 in Chamonix Gold im Curling, er war damals 54 Jahre und 102 Tage alt. Die älteste Dame holte 1992 für das Vereinte Team (das war 1992 der Name der gemeinsamen Mannschaft der Länder der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) und Georgiens bei den Olympischen Winterspielen in Albertville) Raissa Smetanina für die Langlauf-Staffel im Alter von 39 Jahren und 354 Tagen.  

Olympia 2018 in Pyeongchang - Termine und Zeitplan im Überblick

Die erfolgreichsten Olympioniken bei Olympischen Winterspielen 

Der erfolgreiche Olympionik bei den Winterspielen ist der norwegische Biathlet Ole Einar Björndalen, der zwischen 1998 und 2014 insgesamt 13 Medaillen gewann (8x Gold, 4x Silber, 1x Bronze), gefolgt von Landsmann Björn Daehli mit zwölf Medaillen (8x Gold, 4x Silber) im Langlauf. Auch Marit Björgen (ebenfalls Norwegen) holte sein ganzes Edelmetall im Langlauf (insgesamt 10, davon 6x Gold, 3x Silber, 1x Bronze).

Beste deutsche Winter-Olympionikin ist Eisschnellläuferin Claudia Pechstein, die auch bei den Olympischen Winterspielen 2018 im Alter von 45 Jahren wieder an den Start geht. Sie holte insgesamt neun Mal Edelmetall (5x Gold, 2x Silber, 2x Bronze).

Platz

Sportler/-in

Nation

Sportart

Zeitraum

Gold

Silber

Bronze

Gesamt

1

Ole Einar Björndalen

Norwegen

Biathlon

1998-2014

8

4

1

13

2

Björn Daehlie

Norwegen

Skilanglauf

1992-1998

8

4

0

12

3

Marit Björen

Norwegen

Skilanglauf

2006-2014

6

3

1

10

4

Ljubow Jegorowa

Vereintes Team/Russland

Skilanglauf

1992-1994

6

3

0

9

5

Wiktor Ahn

Südkorea/Russland

Shorttrack

2006-2014

6

0

2

8

Hier geht‘s zum deutschen Biathlon-Kader

fs

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