Nowitzki und Zipser im Einsatz

Dallas Mavericks unterliegen Titel-Favorit - Eklat bei Bulls-Pleite

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Dirk Nowitzki war mit 16 Zählern einer der wenigen Lichtblicke bei den Mavs im Spiel gegen die Golden State Warriors.

Dallas - Dirk Nowitzki hat mit seinen Dallas Mavericks nach der nächsten Abfuhr immer weniger Hoffnung auf den Sprung in die Play-offs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA.

Das Team um den Superstar aus Würzburg war in eigener Halle beim 87:112 gegen Vizemeister Golden State Warriors chancenlos. Nowitzki kam mit 16 Punkten und neun Rebounds in 27 Minuten Einsatzzeit auf die beste Ausbeute beim früheren Champion, der mit 30 Siegen und jetzt 40 Niederlagen im Westen auf Rang zehn festsitzt. Den letzten Play-off-Platz in der Conference belegen weiterhin die Denver Nuggets (33:37).

"Sie sind sehr gut. Wenn du einen kleinen Fehler in der Defensive machst, lassen sie dich dafür bezahlen", lobte Nowitzki die Warriors: "Wir haben anfangs gut geworfen, dann lief es nicht mehr. Sie bestrafen dich mehr als jedes andere Team, das ich in meiner Karriere gesehen habe." Klay Thompson war Topscorer bei Golden State (23 Punkte).

Eklat bei Bulls-Niederlage in Toronto

Eine bittere Niederlage erlitt Paul Zipser. Der Heidelberger verlor mit seinen Chicago Bulls 120:122 nach Verlängerung bei den Toronto Raptors. Der Nationalspieler gehörte zur Startformation und kam in 40 Minuten auf zwölf Punkte, fünf Rebounds und zwei Blocks.

Im dritten Viertel kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung. Die Center Robin Lopez (Chicago) und Serge Ibaka (Toronto) schlugen aufeinander ein, anschließend entstand ein Handgemenge unter vielen Spielern. Lopez und Ibaka wurden vom Schiedsrichter in die Kabine geschickt.

Chicago (33:38) ist nach der Niederlage im Osten weiter Zehnter und muss um den Einzug in die Meisterrunde bangen.

SID

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