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Herber Rückschlag für Mick Schumacher: Gespräche über Zukunft in Formel 1 auf Eis gelegt

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Von: Momir Takac

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Mick Schumacher schaut grimmig.
Mick Schumacher steht in der Formel 1 vor einer ungewissen Zukunft. © JOHANN GRODER/AFP

Für welches Team geht Mick Schumacher künftig in der Formel 1 auf Punktejagd? Dass er 2023 bei Haas im Cockpit sitzen wird, gilt als ungewisser denn je.

München – Wie sieht die Zukunft von Mick Schumacher in der Formel 1 aus? Wie jeder Fahrer hätte auch der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher lieber gestern als heute Klarheit, wie es in der kommenden Saison weitergeht. Doch der 23-Jährige muss sich noch gedulden.

Stand heute (4. August 2022) sind noch fünf Cockpits unbesetzt, darunter auch eines bei Haas. Während Kevin Magnussen sein Formel-1-Ticket für 2023 sicher hat, sitzt Teamkollege Mick Schumacher auf heißen Kohlen. Und das könnte noch eine Zeit lang so bleiben. Denn wie RTL/ntv am Donnerstag meldeten, hat Haas Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung in der Sommerpause zurückgestellt.

Mick Schumacher und Haas führen keine Gespräche über eine Vertragsverlängerung

Demnach soll es frühestens am 11. September am Rande des Formel-1-Grand-Prix von Italien in Monza Gespräche geben. Als Grund sei der geplatzte Wechsel Schumachers zu Aston Martin angegeben worden. Bei den Briten galt er als Nachfolgekandidat von Sebastian Vettel, der nach der Saison seine Karriere beendet. Letztlich zog man bei Aston Martin aber Erfahrung der Jugend vor und verpflichtete Fernando Alonso.

Die fehlende Aussicht auf ein Cockpit bei einem Konkurrenten verschlechtert Schumachers Karten im Vertragspoker. Eine weitere Zusammenarbeit mit Haas gilt nicht als präferierte Option. Das Verhältnis zu Teamchef Günther Steiner gilt als schwierig. Nach dem Rennen in Barcelona sorgte Schumacher gar für ein Novum, als er das Haas-Team kritisierte.

Formel-1-Saison 2023: Geht Mick Schumacher leer aus?

Doch welche Möglichkeiten gibt es noch? Vielleicht Alpine? Der Rennstall hatte als zweiten Fahrer neben Esteban Ocon bereits Oscar Piastri kommuniziert, doch dann dementierte der Australier eine Einigung. Piastri liebäugelt mit einem Wechsel zu McLaren, wo Daniel Ricciardo ersetzt werden könnte. Auch Schumacher schielt auf den Platz bei den Briten.

Während eine Zukunft bei Alpine für den Ferrari-Zögling Schumacher eher unwahrscheinlich ist, kommt ein Engagement bei Alfa Romeo eher infrage. Hauptkonkurrent dürfte der Chinese Guanyu Zhou sein, der durch gute Leistungen und dank starker Sponsorenhilfe beste Aussichten auf den Platz hat.

Fährt Mick Schumacher auch nächste Saison in der Formel 1? Onkel Ralf spricht über die Aussichten. (mt/dpa)

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