Melsunger Handballer gastieren in Großwallstadt, Würzburg und Groß-Bieberau

MT Melsungen testet gleich dreifach in Franken

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Der Kämpfer: Kreisläufer Felix Danner, hier im Sandwich der Flensburger Anders Zachariassen (links) und Tobias Karlsson (rechts) ist verletzt.

Kassel/Melsungen. Die Handballer der MT Melsungen sind zurück in der Halle. Seit Mittwoch bereitet Trainer Michael Roth das Team wieder in Nordhessen vor auf den Bundesliga-Auftakt am 8. Februar in Wetzlar.

„Wir passen höllisch auf und achten darauf, dass alle immer gut eingepackt sind“, erklärt Roth angesichts des krassen Temperaturunterschieds zum Trainingscamp in Fuerteventura. Dennoch gibt es einen ersten Ausfall – wenn auch nicht wegen einer Erkältung: Felix Danner hat sich eine Adduktorenzerrung zugezogen und muss zunächst pausieren.

Er wird somit ebenso wie Langzeit-Ausfall Marino Maric auch die zweite Trainingsetappe an diesem Wochenende im Fränkischen verpassen. Denn die MT macht Quartier im Handball-Leistungszentrum Großwallstadt. „Dort haben wir ideale Bedingungen“, sagt Roth, der den TVG von 2005 bis 2009 trainierte und dessen Trikot von 1986 bis ’90 trug. Das Übungspensum ergänzt der Coach mit drei Testspielen. Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr testen die Nordhessen gegen Hausherr TV Großwallstadt, den Zweiten der Dritten Liga Ost. Am Samstag um 17 Uhr spielt die MT bei den Hätzfelder Bullen der TG Würzburg-Heidingsfeld. Der Landesligist ist der Heimatverein von Weltmeister Carsten Lichtlein, Würzburg die Heimatstadt der Müller-Zwillinge Philipp und Michael. Und am Sonntag um 16 Uhr schließlich empfängt die MSG Groß-Bieberau als Drittliga-Vierter das Melsunger Team.

„Wir haben diese Gegner auf diesem Niveau mit Bedacht ausgewählt, um die bewährten Abläufe weiter einzuschleifen, um Neues ausprobieren zu können und nach der Winterpause wieder in den Wettkampfrhythmus einzugrooven“, erläutert Roth. Dabei gehe es vor allem darum, an Bewährtem zu feilen und Spieler wie Dener Jaanimaa und Jeffrey Boomhouwer nach ihren Verletzungen optimal zu integrieren.

Ähnliches gilt auch für Gabor Langhans. Der Linkshänder hat in diesen Tagen erstmals wieder das volle Handballprogramm mitgemacht – und der Körper macht zunächst mit. „Es keimt ein wenig neue Zuversicht, dass es diesmal etwas werden kann mit seiner Genesung“, sagt Trainer Roth. Langhans werde zwar nicht spielen, aber beim Team sein und mit Fitnesstrainer Anders gezielt arbeiten.

Auf Roths To-do-Liste steht aber auch die Suche nach einem zweiten „Indianer“ für die offensive Deckung neben Michael Allendorf angesichts des Ausfalls von Marino Maric. Linkshänder kommen offenbar dafür nicht infrage, ein Kandidat für die Rolle des vorgezogenen Verteidigers ist wohl Johannes Golla. 

Quelle: HNA

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