Handball-Bundesligist zum Freundschaftsspiel in Vellmar – einige Asse fehlen

MT: Spaß steht im Vordergrund

MT-Trainer Michael Roth Foto: Fischer/nh

Vellmar. Am Sonntag hat die MT Melsungen ihren ersten offiziellen Auftritt im Kalenderjahr 2013. In Vellmar nämlich, wo der Handball-Bundesligist ab 17.30 Uhr zu einem freundschaftlichen Vergleich gegen den gastgebenden TSV antritt. „Ein Auslaufen unter angenehmen Bedingungen“, charakterisiert MT-Coach Michael Roth die Begegnung mit dem Oberligisten und freut sich auf ein Bierchen im Anschluss der Partie mit den Akteuren und Verantwortlichen.

Nach nur wenigen Übungseinheiten in der Halle steht für die Bartenwetzer der Spaß im Vordergrund. „Bei uns spielen alle gern Handball. Das wollen wir natürlich zeigen“, erklärt Linksaußen Michael Allendorf. Mal sehen, ob Patrik Fahlgren, Jonathan Stenbäcken und Co. das eine oder andere technische Kabinettstückchen gelingt. Beim letzten Duell der beiden Teams erzielte die MT im August 2011 einen 37:25-Erfolg in Vellmar. Pech allerdings, dass Felix Danner seinerzeit mit einer Oberschenkelverletzung frühzeitig vom Feld musste. Zumal Kreisläufer-Kollege Anton Mansson wegen Schulterproblemen gar nicht mittun konte.

Auch diesmal hat der Erstligist nicht alle Mann an Bord. Kapitän Nenad Vuckovic ist bei der WM für Serbien im Einsatz, die drei Griechen Savas Karipidis, Alexandros Vasilakis und Grigorios Sanikis kommen erst am Sonntag von einem Lehrgang mit der Auswahl ihres Heimatlands zurück. Und der tschechische Abwehrchef Daniel Kubes brachte vom Turnier in Skandinavien eine Zerrung mit, weswegen er geschont wird.

„Es wird auf jeden Fall Zeit, dass wir wieder den Ball in die Hand nehmen können“, meint Allendorf augenzwinkernd. Kein Wunder, denn im Trainingslager auf Fuerteventura wurde nur im Ausdauer- und Athletikbereich gearbeitet. Andererseits waren den Melsungern die Wetterverhältnisse auf der spanischen Urlaubsinsel wesentlich lieber. Der Schneefall sorgte sogar dafür, dass das Flugzeug nicht wie geplant in Paderborn landen konnte und nach Hannover umgeleitet wurde.

Von Björn Mahr

Quelle: HNA

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