Auch nach der Karriere beim Handball-Bundesligisten

MT Melsungen verlängert mit Linksaußen Michael Allendorf

Bei der MT Melsungen spielt Linksaußen Michael Allendorf.
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MT-Linksaußen und Antreiber: Michael Allendorf.

Handball-Bundesligist MT Melsungen plant weiter mit Michael Allendorf - und das über dessen Karriereende hinaus.

Kassel - Als Michael Allendorf zur MT Melsungen kam, hieß der Trainer Matjaz Tominec und Felix Danner war gerade einmal eineinhalb Jahre beim nordhessischen Handball-Bundesligisten. Das war im Sommer 2010. Zwar lassen die Melsunger im Sommer Danner in Richtung Wetzlar ziehen, Allendorf wird aber auch in der nächsten Saison das MT-Trikot tragen. Der Linksaußen verlängerte seinen in diesem Sommer auslaufenden Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

Als Michael Allendorf zur MT Melsungen kam, hieß der Trainer Matjaz Tominec und Felix Danner war gerade einmal eineinhalb Jahre beim nordhessischen Handball-Bundesligisten. Das war im Sommer 2010. Zwar lassen die Melsunger im Sommer Danner in Richtung Wetzlar ziehen, Allendorf wird aber auch in der nächsten Saison das MT-Trikot tragen. Der Linksaußen verlängerte seinen in diesem Sommer auslaufenden Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Danach will er seine Karriere beenden. Bei der MT soll er eine Aufgabe im administrativen Bereich bekommen.

„Die Region Nordhessen ist für mich zu meiner ersten Heimat geworden. Es kam für mich nie in Frage, den Klub noch einmal zu wechseln“, erklärte Allendorf gegenüber dieser Zeitung. Er lebt mit Frau und Kind in Kassel.

Mehr als 450 Mal lief der Ex-Nationalspieler für die MT in der 1. Bundesliga bereits auf. Dabei gelangen ihm schon mehr als 1500 Tore. Er sammelte mit Melsungen schon viel Erfahrung auf internationaler Bühne. Früher sei ihm der persönliche Erfolg oft auch mal wichtiger gewesen, räumt Allendorf ein. Inzwischen stünde der Erfolg der Melsunger Mannschaft über allem.

Auf Linksaußen teilt er sich die Arbeit mit Yves Kunkel. Da Allendorf in dieser Saison einiges Verletzungspech hatte, hatte er noch nicht so viele Einsatzzeiten. Aktuell laboriert er an einem Achillessehnenanriss und muss drei Wochen pausieren.

„Er hat sich bei uns zu einer echten Integrationsfigur auf und neben dem Spielfeld entwickelt. Bei offiziellen Anlässen vertritt er bereits des Öfteren die Mannschaft nach Außen und fungiert so gleichzeitig als sympathischer Botschafter der MT“, lobt Manager Axel Geerken den zweitdienstältesten Melsunger Profi.

2010 war Allendorf aus Wetzlar zu den Nordhessen gewechselt. Der Start verlief alles andere als nach Wunsch – 0:24 Punkte standen nach zwölf Spieltagen zu Buche. Nach der Entlassung von Tominec wurde Michael Roth MT-Chefcoach, und unter Roth blühte Allendorf immer mehr auf. Gudmundur Gudmundsson ist jetzt sein vierter Trainer bei den Melsungern. (Björn Mahr)

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