Handball

MT Melsungen: Keine Schützenhilfe von den Löwen, aber von Ludwigshafens Salger

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Garant des Berliner Sieges gegen die Rhein-Neckar Löwen: Der künftige Melsunger Silvio Heinevetter im Tor. Foto: Schachtschneider

Im Kampf um einen Platz im Europapokal hat ausgerechnet der zukünftige Melsunger Stefan Salger dem Handball-Bundesligisten Schützenhilfe geleistet. 

Er erzielte sensationell das Siegtor von Ludwigshafen gegen den Bergischen HC. Berlin dagegen gewann 34:33 gegen Mannheim und ist nun vor der MT.

Natürlich haben sie im Lager der MT Melsungen am Sonntag nach Berlin geblickt. Doch im Gegensatz zum Donnerstag, als die Rhein-Neckar Löwen gegen Göppingen gewannen, gab es diesmal keine Schützenhilfe der Mannheimer im Kampf um (Europapokal-) Platz sechs. 33:34 verlor der Handball-Bundesligist am drittletzten Spieltag bei den Füchsen Berlin, die nach 42 Minuten schon 27:21 geführt hatten.

Damit schlossen die Hauptstädter um den überragenden Torwart Silvio Heinevetter mit nun 38:26 Punkten zur MT auf und verdrängten die Melsunger dank deutlichen Vorsprungs in der Tordifferenz (+35 : +17) auch von Rang fünf. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr hatten die Melsunger in Mannheim gewonnen und so die Löwen ihrer Titelchance beraubt.

Stefan Salger erzielte das Siegtor  für Ludwigshafen 

Ausgerechnet der künftige Melsunger Stefan Salger sorgte aber dann doch für Freude bei der MT. Er erzielte das unerwartete 23:22-Siegtor von Schlusslicht Ludwigshafen gegen MT-Rivale Bergischer HC. Der hat nun zwei Zähler Rückstand auf die Nordhessen – und die schlechtere Tordifferenz (+11).

Im Titelrennen legte derweil der THW Kiel nach: Drei Tage nach dem 30:20 von Spitzenreiter Flensburg in Stuttgart setzte sich der Tabellenzweite gegen Minden 39:19 durch. Auch hier ist vor den letzten beiden Spieltagen die Tordifferenz interessant: Sie spricht mit +100 : +79 nun klar für Herausforderer Kiel.

Als Aufsteiger aus Liga zwei kehren Balingen (zuletzt 2016/17) und Nordhorn (08/09) ins Oberhaus zurück. 

Quelle: HNA

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