Melsungen ist ab Montag wieder fast komplett

Nur Mansson muss vorerst passen

Erst mal nicht in Aktion: MT-Kreisläufer Anton Mansson muss zwei bis drei Wochen pausieren. Foto:  Schachtschneider

Melsungen. Ohne ihren Cheftrainer Michael Roth müssen die Bundesliga-Handballer der MT Melsungen in diesen Tagen auskommen. Seit Mittwoch weilt der 50-Jährige am Rande der Weltmeisterschaft in Spanien bei einem Trainer-Symposium des internationalen Verbandes IHF.

Am Wochenende schaut er sich dann gemeinsam mit seinem Bruder Uli und Hamburgs Coach Martin Schwalb die entscheidenden Spiele bei der WM an - nach guter Tradition, denn bereits 2003 verfolgte das Trio einige Partien bei den Welttitelkämpfen in Portugal.

„Diesmal habe ich allerdings viel weniger Termine als sonst“, stellt Roth erfreut fest. Klar, die Melsunger Mannschaft für die kommende Saison steht. So gehören Treffen mit Spielerberatern nicht zum Programm auf der iberischen Halbinsel. Dennoch wird er mit MT-Geschäftsführer Axel Geerken, der heute nachreist, den einen oder anderen interessanten Spieler unter die Lupe nehmen.

Roths Vertretung in dieser Zeit übernimmt Assistenzcoach Mile Malesevic und Athletik-Trainer Dominik Suslik. Am Montag startet die Vorbereitung auf das Viertelfinal-Pokalspiel am Mittwoch, 6. Februar, beim ThSV Eisenach.

„Ich hoffe, dass wir dann nahezu komplett sind“, sagt MT-Übungsleiter Roth. Die zuletzt grippekranken Savas Karipidis und Per Sandström sowie Felix Danner (Migräne) sind bis dahin wieder fit. Auch der serbische WM-Teilnehmer Nenad Vuckovic ist am Montag zurück. Einzig Kreisläufer Anton Mansson kann wegen des erlittenen Nasenbeinbruchs noch nicht mittrainieren. Zwei, drei Wochen Pause wurden dem schwedischen Hünen verordnet. Damit fehlt er auch beim letzten Test (So. 3. Februar, 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) gegen den Zweitligisten Leutershausen.

Von Björn Mahr

Quelle: HNA

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