Praktisch alle Übungen mit dem Team

MT-Profi im Trainingslager: Für Langhans läuft’s besser

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Trainingseinheit am Strand: Gabor Langhans (im Vordergund) und die Melsunger Profis.

Kassel. Für ihn war es eine Premiere. Gabor Langhans war während seiner Karriere als Profi-Handballer noch nie für ein Winter-Trainingslager in südliche Gefilde gereist.

Klar, die meisten Bundesligisten bereiten sich in Deutschland auf die Restrunde vor. „Es ist schon schön, dem Winter für ein paar Tage zu entfliehen und bei sommerlichen Bedingungen am Strand zu arbeiten“, erklärte Langhans.

Für den 27 Jahre alten Rückraumspieler von der MT Melsungen waren die vergangenen Tage auf der Kanareninsel Fuerteventura besonders wichtig. Seit seinem Wechsel im vergangenen Juli aus Lübbecke zur MT leidet der Hüne unter großen Patellasehnenproblemen – er wartet immer noch auf seit Pflichtspieldebüt im Melsunger Dress.

„Ich probiere, alle Übungen mit der Mannschaft zu machen“, sagt Langhans. Das tut er sehr dosiert, weil er in den vergangenen Monaten schon bei leichter Belastung Schmerzen verspürte. Auf Fuerteventura verlief es aus seiner Sicht „schon recht gut“. Regelmäßig wird der Linkshänder von Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch untersucht. Jetzt – nach der Rückkehr der Mannschaft von der Urlaubsinsel – wird sich der Mediziner das Knie des MT-Akteurs wieder genau anschauen. Dass der gebürtige Berliner am kommenden Wochenende mal wieder für die Nordhessen auf dem Feld steht, glaubt er nicht. „Da käme ein Einsatz noch zu früh“, sagt Langhans.

Seine Mannschaft bestreitet die drei Testspiele beim TV Großwallstadt (Freitag), bei den Hätzfelder Bullen der TG Würzburg-Heidingsfeld (Samstag) sowie bei der MSG Groß-Bieberau (Sonntag) ohne ihn. Für den Zwei-Meter-Mann heißt das: jede Menge weitere Übungseinheiten. Die Stimmung im Team sei gut, betont Langhans. Trotz des kräftezehrenden Programms in Spanien war ihm und seinen Kollegen der Spaß nicht vergangen.

Speziell das Wellenreiten war für ihn eine neue, schöne Erfahrung. „Es war sehr anstrengend, auch wenn wir uns zumeist nur zwei Sekunden auf dem Board gehalten haben“, erklärt Langhans. Der Abschluss des Trainingslagers war ein Beachvolleyballturnier.

Quelle: HNA

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