Höhepunkt Surfen

MT Melsungen: Positives Fazit vom Trainingslager auf Fuerteventura

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Willkommene Abwechslung: Die MT-Handballer wie Nenad Vuckovic (rechts) versuchen sich am Wellenreiten.

Kassel. Auf dem Rückflug von ihrem Trainingslager auf Fuerteventura mussten die Bundesliga-Handballer der MT Melsungen einen lästigen Zwischenstopp auf Teneriffa einlegen. 

Das ist aber das einzige, was negativ in Erinnerung bleibt. Die Rückreise war zäh, die Beine zwicken noch, „aber es geht schon wieder“, sagt Michael Müller. Ansonsten ziehen MT-Kapitän Müller und seine Teamkollegen ein positives Fazit von der ersten Vorbereitung auf die Restrunde.

Was ein bisschen erstaunt. Schließlich stand bei dem einwöchigen Aufenthalt auf der kanarischen Ferieninsel die Kondition auf der Tagesordnung. „Wir wussten ja, was auf uns zukommt“, sagt Müller. Sie hätten sehr gut trainiert, dazu milde Temperaturen, tolle Umgebung, gutes Essen im Hotel – „es gibt Schlimmeres, als Trainingseinheiten am Strand zu absolvieren“, sagt der MT-Kapitän. Es habe ihnen an nichts gefehlt.

Vom Athletik-Trainer bekommen die Profis ein gutes Zeugnis ausgestellt. Das Gesamtpaket habe gepasst, sagt Lutz Anders. An den Grundlagen habe er ohnehin nicht arbeiten müssen. In Sachen Ausdauer habe es keine Defizite in der Hinrunde gegeben. Außerdem habe sich bei den Handballern nach zwölf Tagen Pause die Gewichtszunahme in Grenzen gehalten. „Alle haben mitgezogen und waren gut drauf“, berichtet Anders. Auch bei den vor der Pause angeschlagenen Felix Danner, Dener Jaanimaa und Nenad Vuckovic ging es aufwärts.

Somit konzentrierte sich Anders auf Details. Er arbeitete mit den Handballern vor allem an Richtungswechseln und an der Explosivität im Hüftbereich. Damit soll gewährleistet sein, dass die MT-Profis schneller auf Bewegungen des Gegners reagieren und selbst besser zu Täuschungen ansetzen können.

Zu den Höhepunkten gehörte freilich keine Trainingseinheit. „Das Highlight war der Surfkurs, ganz klar. Das hat irre Spaß gemacht“, sagt Müller. Wobei das Wellenreiten wegen der starken Strömung ziemlich anstrengend war. Der Kapitän ergänzt: „Aber was heißt Wellenreiten. Die meisten standen nicht lange auf ihren Brettern.“

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Quelle: HNA

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