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Motorsport: Zum 25. Geburtstag schenkt sich Lenerz den ersten Sieg

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Von: Kristina Marth

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Strahlende Sieger: Cedric Piro (Mitte links) und Marcel Le-nerz (Mitte rechts) standen am Nürburgring ganz oben auf dem Treppchen.
Strahlende Sieger: Cedric Piro (Mitte links) und Marcel Le-nerz (Mitte rechts) standen am Nürburgring ganz oben auf dem Treppchen. © Leonard Rieger

Was für ein Wochenende für Marcel Lenerz: Am Samstag ist der Ludwigsauer nicht nur 25 Jahre alt geworden, sondern hat im 31 Autos umfassenden Feld der ADAC GT 4 Germany auch seinen ersten Sieg eingefahren.

Ludwigsau/Nürburgring - Am Sonntag legte er mit seinem Team piro sports-Burg Zelem Foundation dann noch einmal nach: Platz drei nach einem erneut starken Rennen brachte auch im zweiten Lauf um die Punkte auf dem Nürburgring einen Podiumsplatz.

„Das war ein supertolles Wochenende, wirklich der Wahnsinn“, sagt er und es scheint fast, als fehlten ihm auch noch einige Tage nach dem Triumph ein wenig die Worte. „Das Auto lief super, das Wetter war top und es hat diesmal einfach alles gepasst. Der Samstag war wirklich ein perfekter Tag und das größte Geschenk habe ich mir selber gemacht.“

Wenn man ehrlich sei, hätte niemand mit dem Sieg gerechnet – doch dann lief es am Samstag von Beginn an richtig gut. Schon im Qualifying wusste Lenerz zu überzeugen und sicherte sich im Toyota GR Supra GT4 erstmals die Pole Position. Nach ein wenig Gedränge beim Start des ersten Rennens agierte er auf der Strecke dann absolut souverän. Lenerz: „Ich habe das Ding dann völlig dominiert und mit zehn Sekunden Vorsprung an meinen Kollegen übergeben.“ Auch Cedric Piro zeigte an diesem Tag keine Schwäche und kam letztlich – fernab der Platzierungsrangeleien hinter ihm – mit 16 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Im zweiten Qualifying landete Piro am Sonntag auf Rang drei, im Rennen selbst lieferte er sich am Start mit der Konkurrenz einige Kämpfe. „Das hat die Reifen doch deutlich in Mitleidenschaft gezogen“, berichtet Lenerz – als er nach einer knappen halben Stunde als Vierter übernommen habe, sei das Mithalten deshalb nicht so einfach gewesen. Dank einer erneut starken Leistung schob er sich trotzdem rasch zurück auf Rang drei und schaffte es, diesen bis ins Ziel zu halten.

Ein wichtiger Faktor für den großen Erfolg sei am Wochenende auch eine Änderung des Setups gewesen. Man habe versucht, die gute Leistung der vergangenen Wochen nun auch besser über die Distanz zu bringen und mit der Umstellung am Fahrzeug sei dies gelungen. Entsprechend optimistisch blickt der 25-Jährige den beiden verbleibenden Rennen entgegen und freut sich schon jetzt auf die die nächste Veranstaltung Ende September auf dem Sachsenring. (Kristina Marth)

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