Radsport

Zeitfahren am Eisenberg: Tobias Eise ist der Bergkönig

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Die drei Schnellsten beim Bergzeitfahren: von links der Zweitplatzierte Simon Betz, Sieger Tobias Eise und Steven Willemsen, der Dritter wurde. 

Zum vierten Mal richtete der Radsportverein RSV Frischauf Bad Hersfeld am Sonntag sein Einzelzeitfahren für Jedermann auf dem Eisenberg aus. 

Rund 140 Radlerinnen und Radler hatten sich für die Hatz auf den 636 Meter hohen Berg gemacht, darunter etwa 30 „Jedermänner“. Für sie ging es bereits um 10 Uhr los von der Startrampe am Abzweig der B 454 am Ortsausgang Gersdorf. Die anderen Gruppen starteten im Minutentakt ab 13 Uhr.

Weil die Straße über den Berg wegen Bauarbeiten auf der Raboldshäuser Seite als Sackgasse am Berggasthof endet, hielt sich der Autoverkehr auf der nicht gesperrten Strecke in Grenzen. Diese Bauarbeiten hielten möglicherweise aber auch Zuschauer ab, die aus Richtung des Geistals anreisen wollten. Vielleicht hatte aber auch der katastrophale Wetterbericht, der für den Sonntag Regen, Gewitter und Sturm vorhergesagt hatte, manch begeisterten Fahrrad-Fan von einem Besuch auf dem Eisenberg abgehalten.

Das Bergzeitfahren am Eisenberg

Ein paar Besucher mehr, ob am Start, auf der Strecke oder am Ziel hätten der Veranstaltung gut zu Gesicht gestanden. Nach dem Regen am Morgen blieb es während der gesamten Veranstaltung trocken. In der Klasse der Amateure, Elite Amateure und Senioren I, die als letzte Gruppe den Angriff auf den Berg starteten, siegte Tobias Eise (TGV Schotten) mit 12:47,48 Minuten vor Simon Betz (MRSC Ottenbach mit 13:14,97 und Steven Willemsen (Team Hessen-Frankfurt-Opelit) mit 13:34,11.

Betz hatte dabei bereits einen ersten Streckenrekord aufgestellt und war schon als Sieger gehandelt worden, ehe Eise diese Zeit auf dem 5,1 Kilometer langen Kurs mit 325 zu überwindenden Höhenmetern nur knapp fünf Minuten später noch einmal deutlich unterbot und damit den Lorbeerkranz des Bergkönigs in Empfang nehmen konnte.

Von Bernd Löwenberger

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