Fußball-Kreisliga B 2

Wölfershausen erwartet Philippsthal II im Derby

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Paroli bieten: Das möchten Wölfershausens Fußballer auch am Sonntag im Heimspiel gegen Philippsthals Zweite. 

Wölfershausen – Auch die Fußballer der Kreisliga B 2 nehmen am Sonntag ihr Restrunden-Programm auf.

Sechs Spiele finden statt, eines von ihnen heißt TSV Wölfershausen gegen VfL Philippsthal II, Beginn: 15 Uhr. Die Partie ist in verschiedener Hinsicht ein Derby: Nicht nur regional, auch in der Tabelle. Der Gastgeber, Zwölfter und Drittletzter, wäre im Falle eines Sieges bis auf drei Punkte an seinem Kontrahenten herangerückt.

Er wolle die Mannschaft so schnell wie möglich ins ruhige Fahrwasser bringen, betont Wölfershausens Trainer Michael Stang. Dass dies kein leichtes Unterfangen ist, ist ihm bewusst. Vor allem durch Unkonzentriertheiten habe sein Team in der Vorrunde einige Punkte liegen lassen; „es geht nicht von heute auf morgen, diese Fehler abzustellen“, erklärt Stang. Er bedauert, dass er bisher nicht einmal die gleiche Elf zweimal hintereinander habe aufbieten können.

Die Idee des Trainers, das Spiel mit Verstand aufzubauen, Doppelpässe zu spielen und immer wieder den Weg in die Räume zu suchen – sie ist ein Lernprozess. Auch die Winter-Vorbereitung verlief zäh. Witterungsbedingt und auch wegen der Teilnahme am Trainingsbetrieb. Die wird erheblich dadurch erschwert, dass Schichtarbeiter hier und da nicht zur Verfügung stehen. Einige Testspiele mussten ausfallen – nur eines blieb übrig: Vor 14 Tagen gab’s ein 2:2 gegen den TSV Sünna.

„Es wird nicht einfach am Sonntag“, betont Stang, „abschenken werde ich aber definitiv nichts. Es wäre positiv, mit drei Punkten in die Rückserie zu starten“. Bis auf die verletzten, den Torwart Florian Zimmermann und Abwehrspieler Andreas Wasilew, stehen wahrscheinlich alle Spieler zur Verfügung.

Im Hinspiel unterlag Wölfershausen Anfang September mit 2:5. Der TSV führte durch Treffer des Ex-Heringers Florian Kühnel und Pierre Meiss nach 24 Minuten mit 2:0 – ehe Philippsthals Zweite binnen drei (!) Minuten den Spieß umdrehte. „Ich konnte nicht hinsehen“, erinnert sich Michael Stang. Ehe der Gastgeber in der Schlussphase noch zwei Tore drauflegte.

Eine Revanche würde Wölfershausens Kickern nicht schlecht zu Gesicht stehen.

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