TVH will sich nicht ärgern lassen

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Kommt ein Wiegel geflogen: Hersfelds Teamkapitän Sven Wiegel auf dem Weg zum Torabschluss.

Bad Hersfeld. Das spielfreie Karnevals-Wochenende liegt hinter den Landesliga-Handballern des TV Hersfeld – elf Partien liegen noch vor ihnen. Die erste bestreiten sie am Samstag (18.30 Uhr) in der Geistalhalle gegen den TSV Ost-Mosheim.

Die Ausgangslage

Ist unverändert. Einen Punkt liegt die Mannschaft von Trainer Dragos Negovan hinter Spitzenreiter MT Melsungen II. Weil die Hersfelder am Saisonende noch einen Zähler abgezogen bekommen, sind es an sich zwei Pluspunkte. Der TSV Ost-Mosheim reist als Tabellenzwölfter an und hat nach derzeitigen Stand schon fünf Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Es ist also wie es immer in Heimspielen ist: Hersfeld, das zuletzt sieben Spiele in Serie gewonnen hat und noch dazu alle acht Partien in eigener Halle, ist klarer Favorit.

Der Gegner

Der Aufsteiger überraschte den TVH am dritten Spieltag, als er ihm beim 22:22 einen Zähler abknöpfte. Doch das Team aus dem Schwalm-Eder-Kreis bringt es bislang lediglich auf sieben Zähler und schwebt in akuter Abstiegsgefahr. Vor allem auswärts bekommt „O-Mo“ trotz zumeist knapper Resultate nichts auf die Kette. In sieben Versuchen glückte nur ein einziger Erfolg – beim knappen Derbysieg in Körle/Guxhagen.

Die alten Bekannten

Linkshänder Jan-Uwe Berz kehrt man noch aus seiner Zeit beim TV Hersfeld, Abwehr-Hüne Marc Imberger spielte lange für die TG Rotenburg. Wer sich für Handball interessiert, kennt natürlich auch den ehemaligen Zweitliga-Spieler Uwe Findeisen, der auch mit 44 noch seinen Mann im Mittelblock sowie im Rückraum steht. Trainer der Gäste ist Mario Lubadel, der einst für die Junioren-Nationalmannschaft der DDR auflief und als Anfang 20-Jähriger bis zum Fall der Mauer für den SC Magdeburg in der DDR-Oberliga und im Europapokal der Landesmeister, bevor er in Nordhessen eine neue Heimat fand.

Das Personal

Dragos Negovan ist über das Unentschieden im Hinspiel noch heute verärgert. Nicht nur, weil die Hersfelder einige Großchancen vergeben haben. Sondern auch weil die Schiedsrichter einige mehr als unverständliche Entscheidungen gefällt haben. Um die Aufgabe am Samstag im Heimspiel zu lösen, sind alle Mann an Bord. „Einige waren etwas erkältet, aber das dürfte sich gegeben haben“, sagt der Trainer. Kapitän Sven Wiegel gibt sich kampfbetont: „Wir haben am Dienstag gut trainiert.“

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