Fußball-Gruppenliga

Maxi Weber wechselt zur SG Aulatal

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Hat eine neue sportliche Heimat gefunden: Maxi Weber, der zum Gruppenligisten Aulatal wechselt.

Sein Opa Norbert Staske war der erste, der es erfuhr: Nach 20 Jahren verlässt Maximilian Weber seine fußballerische Heimat in Rotenburg und schließt sich Gruppenligist SG Aulatal an. „Die Entscheidung gegen Rotenburg war sehr schwer. Aber die für Aulatal war sehr leicht“, sagt der technisch versierte Offensivspieler.

Der 25-Jährige arbeitet in Kirchheim, einer seiner Kollegen dort ist Daniel Weber – der Kapitän der SG Aulatal. „Vor ein paar Wochen hat er mich gefragt, ob ich denn nicht mal ins Training kommen will. Da bin ich schon ins Grübeln gekommen. Die haben ja eine super Saison gespielt“, sagt Weber, der auf dem Fußballplatz stets nur Maxi gerufen wird.

In Aulatal fühlte er sich gleich wohl, Kicker wie Andre Honstein und Daniel Naumann kennt er aus unzähligen Duellen seit der Jugendzeit. Dass er nun einen Riesenschritt macht, ist dem Enkel des Ehrenvorsitzenden des SV Rotenburg, Norbert Staske, absolut bewusst. In Rotenburg wurde er mit 18 als großer Hoffnungsträger angesehen, vom fußballerischen Potenzial her kann bei der vor einem Jahr in die Kreisliga A abgestiegenen SG Rotenburg/Lispenhausen niemand mit ihm mithalten. Er sagt selbst: „Drauf habe ich mich vielleicht manchmal etwas ausgeruht und war zu bequem. Jetzt werde ich ganz anders gefordert – und will mir auch beweisen, dass ich wirklich ein ganz guter Fußballer bin.“

Im Training mit höherklassig erfahrenen Spielern wie Johannes Schreiber und Steffen Schneider könne er viel lernen. Das Wichtigste ist für Weber aber, dass er von Verletzungen verschont bleibt und an seiner Fitness arbeitet. „Fußballerisch kann ich der Mannschaft helfen, da bin ich mir sicher.“

Dass Maxi die Chance ergreift, versteht auch Opa Norbert Staske. Mit ihm hat er sich eine Woche nach dem ersten Training in Aulatal auf ein Käffchen getroffen und ihm seine Entscheidung erklärt. „Er war nicht stinkig oder enttäuscht“, sagt der 25-Jährige – seine bisherigen Mannschaftskameraden auch nicht. Es soll ja kein Abschied für immer sein: Irgendwann will Maxi Weber wieder im Rotenburger Trikot auflaufen. Doch jetzt muss er erst mal weg. „Wenn ich es jetzt nicht gemacht hätte, dann wahrscheinlich nie“, sagt er.

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