Fußball-Kreisoberliga

ESV Weiterode unter Zugzwang

Fußball, ESV Weiterodes mit Jan Luca Schwachheim (rechts) gegen Dittlofrods Constantin Pabst.
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Wichtiges Duell vor der Brust: Weiterodes Jan Luca Schwachheim (rechts), hier gegen Dittlofrods Constantin Pabst, tritt mit seinem Team in Mansbach an.

Die heimische Fußballserie geht in die entscheidende Phase. Wie in allen Ligen, steht auch in der Kreisoberliga Nord der vorletzte Spieltag der Einfachrunde an.

Mansbach/Richelsdorf – Am Sonntag muss der ESV Weiterode in Mansbach bei der FSG Hohenroda ran. Nach der Punkteteilung am vergangenen Wochenende gegen die SG Dittlofrod/Körnbach auf heimischem Geläuf war Trainer Andy Rygula alles andere als glücklich, verdeutlichte aber auch unter der Woche noch einmal, dass kein Team den Sieg verdient gehabt hätte. Mit Blick auf die Playoffs können die Gäste mit dem Punkt wohl besser leben, da der ESV bei einem erneuten Aufeinandertreffen wohl in Dittlofrod antreten muss.

Auch wenn die Rygula-Elf mit zwei Siegen und zwei Remis in den letzten Spielen einen kleinen Lauf hatte, wird das Duell in Mansbach kein Selbstläufer werden. „Für uns ein sehr wichtiges Spiel, da die Punkte mitgenommen werden“, sagt der Trainer. Die SG Haunetal ist als momentaner Tabellenneunter, bei zwei Punkten Rückstand, durchaus noch in Schlagdistanz zum erklärten Ziel: achter Rang und damit Qualifikation zur Aufstiegsrunde.

„Vier Punkte müssen noch her, dann ist Weihnachten“, sehnt Rygula wie viele andere die Pause herbei. Bis dahin muss sein Team aber noch einmal am Mittwoch, 27. Oktober, 18.30 Uhr, in Weiterode gegen die SG Niederjossa/Breitenbach außer der Reihe ran. Diese Partie, die ebenfalls richtungsweisend ist, rührt noch vom ersten Doppelspielwochenende im August her, wurde dann auf Freitag, 1. Oktober verlegt, wobei auch dort die Austragung fehlschlug.

Da der letzte Spieltag zeitgleich ausgetragen werden muss, hat der ESV nun noch einmal Terminstress. Bereits vor dem Spiel gegen die SG Wildeck hatte Rygula bemängelt, dass das Auf und Ab bei seinem Team nicht zufriedenstellend sei und es an der Zeit sei, in ruhigeres Fahrwasser zu kommen. Den Gefallen hat ihm sein Team bisher nicht getan.

Neben den Langzeitverletzten Matthias Gassmann und Manuel Thalmann wird Serkan Kaval wegen eines Muskelfaserrisses fehlen.

Schützenhilfe könnte die SG Gudegrund/Konnefeld leisten, die zeitgleich in Niedergude die Haunetaler zu Gast hat. Die Chancen der Gudefelder auf das Erreichen der Aufstiegsrunde sind nach der Niederlage in Niederjossa allerdings nur noch theoretischer Natur, da das Torverhältnis gegenüber den Weiterödern weitaus schlechter ist.

Für die anderen Vertreter aus dem Altkreis Rotenburg geht es in ihren Spielen lediglich um die berühmte goldene Ananas, da bei ihnen die Richtung schon abgesteckt ist. So können die SG Heinebach/Osterbach in Dittlofrod bei der SG Dittlofrod/Körnbach wie auch die FSG Bebra beim Nachbarschaftsduell in Mecklar bei der Ludwigsauer Dreier-SG Mecklar/Meckbach/Reilos völlig befreit aufspielen, da man im Frühjahr nicht mehr die Klingen kreuzen wird.

Gleiches gilt für die SG Wildeck, die in Richelsdorf die SG Neuenstein empfängt. Gerade die personell arg gebeutelten Wildecker sehnen die Winterpause herbei, um sich danach neu aufzustellen.

Alle haben aber eins gemeinsam: Sie wollen ihrem Anhang attraktiven Fußball bieten und hoffen auf entsprechende Unterstützung. Wie es danach weitergeht, ist generell vom Verbandsspielausschuss noch nicht festgelegt. Nur so viel steht fest: Das Spielprinzip Einfachrunde fand nur in der Region Fulda Anwendung, was nach sich zieht, dass danach in zwei getrennten Gruppen der Auf- und Abstieg ermittelt wird. (Thomas Becker)

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