Futsal-Kreismeisterschaft: Rotenburger erhoffen sich Rückenwind für die Feldrunde

Weber macht Titel klar

Her mit den Pokalen: Die Kreisoberliga-Fußballer der SG Rotenburg/Lispenhausen sind erneut Futsal-Kreismeister und bejubeln den Titelgewinn. Vielleicht läuft es nach diesem Erfolg ja bald auch auf dem Rasen besser. Foto:  Kost-Siepl/nh

BEBRA. Bei der Neuauflage des letztjährigen Endspiels um die Futsal-Kreismeisterschaft der Männer konnte die SG Rotenburg/Lispenhausen gegen die SG Mecklar/Meckbach/Reilos ihren Titel verteidigen.

In dem spannungsgeladenen Finale zweier Kreisoberligisten erzielte Maximilian Weber, der sich mit sechs Treffern auch die Torjägerkanone sicherte, 30 Sekunden vor der Schlusssirene den 2:1 Siegtreffer. Er profitierte von André Stückraths Fehlpass.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Ludwigsauer nur noch zu dritt auf dem Parkett, da ihr auffälligster Spieler, der sehr engagierte André Deneke, die Ampelkarte gesehen hatte. Zuvor hatte er nach herrlichem Zusammenspiel mit Christoph Sandrock sein Team verdient in Führung gebracht.

Beim Ausgleich versuchte Deneke dann vergeblich, Steffen Kanngießer am Schuss zu hindern. Mit einer wahren Energieleistung setzte der Rotenburger den Ball ins Netz.

Diszipliniert und konzentriert

„Meine Jungens haben diszipliniert und konzentriert gespielt und sind verdient Kreismeister geworden“, resümierte Rotenburg/Lispenhausens Trainer Steffen Oelschläger. Er erhofft sich davon Rückenwind für den Abstiegskampf in der Liga. Das Niveau des Turniers sei gut gewesen, stellte Udo Deneke fest, der Co-Trainer der unterlegenen Ludwigsauer.

Sein Team verpatzte den Start mit dem 0:1 gegen die SG Heinebach/Osterbach (Tor: Marcel Stöcker). Dann aber lief es rund. „Philipp Herdt, Lukas Hebeler und Marvin Röth hatten mit ihren starken Auftritten wesentlichen Anteil am Gewinn der Vizemeisterschaft“, sagte Deneke.

Glück habe man beim knappen 1:0 im Halbfinale gegen den stark auftrumpfenden A-Ligisten SG Ausbach-Friedewald gehabt. Sascha Karpenstein verwandelte einen Zehn-Meter-Freistoß nach dem vierten Foul der Ausbacher. „In zwei starken Gruppen haben wir uns gut verkauft. Wichtig war, dass wir am Ende nicht mit leeren Händen dagestanden haben“, sagte Ausbachs Trainer Markus Heide nach dem knappen 1:0-Erfolg gegen die SG Heinebach/Osterbach im Spiel um Platz drei. Manuel Schmidt gelang in der Schlussminute der entscheidende Treffer.

Zuvor hatten Bastian Stöcker, René Werner und Scheruan Khilil aussichtsreiche Chancen der Alheimer vergeben. Die Elf von Trainer Uwe Stückrath hatte, wie im Vorjahr, im Halbfinale gegen Rotenburg/Lispenhausen den Kürzeren gezogen. Den Treffern von Matthias Wolf, Weber und Kanngießer konnten sie da nichts entgegensetzen.

Von Thomas Becker

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