NACHSPIELZEIT

Von überschäumender Freude und einem Dementi

Um die Hohe Lufter Fußballer, ein dementiertes Gerücht und - natürlich - den Hessentag geht es in unserer Nachspielzeit.

Am Mittwochabend war die Freude groß bei den Hohe Lufter Fußballern: Nach dem 5:0-Erfolg gegen den SV Großentaft war die Mannschaft um Tobias Habryka endlich am Ziel ihrer Träume angelangt. Sie ist zurück in der Fußball-Kreisoberliga. Dahin, wo sie hinwollte. Und da wo sie nach auch hingehört. Das war schwer genug. Denn vor einem Jahr, also nach dem Abstieg aus dieser Liga, lag das Team im Prinzip am Boden. In dieser Situation hat die Vereinsführung ein kluges Händchen bewiesen. Und die richtigen Personalentscheidungen getroffen. Bis es so weit war, wurde das Nervenkostüm vieler Hohe Lufter Fußballanhängers sowohl in der Serie als auch in der Relegation tüchtig strapaziert. Aber was wäre der Fußball ohne seine Spannung: Sie ist der Auslöser für überschäumende Freude, wenn sie sich positiv auflöst.

Yvonne Bock von der SG Schenklengsfeld muss dieser Tage die Gerüchteküche energisch dementieren. Nein, die HSG Landeck/Hauneck will ihre erste Männermannschaft nicht aus dem Spielbetrieb zurücknehmen, wie in der Handball-Gerüchteküche behauptet wird. Vielmehr wird sie sowohl eine Männer- als auch eine Frauenmannschaft an den Start schicken. Das ist eine gute Nachricht im Vergleich zu der, die uns aus Fulda erreichte. Hier schließt die SG Petersberg am 30. Juni ihr Buch. Die Jahreshauptversammlung hat die Auflösung des 40 Jahre alten Vereins beschlossen. FT Fulda, mit der die Petersberger eine Spielgemeinschaft eingegangen war, führt den Spielbetrieb eigenständig weiter. Damit bleibt die Anzahl der Mannschaften zwar erhalten, aber die Vereinslandschaft im Handball ist wieder ein kleines Stück ärmer geworden - schade.

D er Sport auf dem Hessentag findet nicht nur ausschließlich im Kurpark statt. Mitten auf der Dippelstraße, zwischen „wortreich“ und „Hersfelder Zeitung“, hat das Fan-Mobil der Frankfurter Eintracht Station gemacht. Die Eintracht ist da – mit allem, was dazugehört: Torwandschießen, Tischkicker, Fan-Artikel von Liegestühlen bis Bierseidel und Hüpfburg. Leider können keine Spieler zur Autogrammstunde am Hessentag vorbei kommen – nach einer strapaziösen Saison mit zahlreichen Spielen mit weiten Fahrten in der Europa-League sind alle Profis im wohlverdienten Urlaub.

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