Fußball

Gruppenligist SG Eiterfeld/Leimbach verstärkt sich

Fußballer Nils Wolf von der SG Eiterfeld/Leimbach, ehemals JFV Aulatal (rechts)
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Schirmt den Ball ab: Nils Wolf (rechts), in der kommenden Serie für Eiterfeld/Leimbach am Ball.  

Eiterfeld – Fußball-Gruppenligist SG Eiterfeld/Leimbach, der die abgelaufene und durch die Corona-Zwangspause beendete Saison in seinem ersten Jahr nach dem Aufstieg auf Rang sieben beendete, bastelt weiter an seiner Perspektive und setzt auf junge Spieler. Vier entwicklungsfähige Nachwuchskräfte verstärken das von Ante Markesic trainierte Team in der neuen Serie.

Der 25-jährige Patrick Faust spielte bereits in Eiterfeld, ehe er vor zwei Jahren zum SV Steinbach wechselte. Er absolvierte dort 30 Spiele in der Hessenliga und war maßgeblich an Steinbachs Rückkehr in Hessens Beletage beteiligt. Faust kann sowohl als Innenverteidiger als auch im Mittelfeld eingesetzt werden. „Er wird uns spontan weiterhelfen und ist charakterlich einwandfrei“, sagt Volker Hilpert, 2. Vorsitzender und Sportwart des VfL.

„Besonders stolz bin ich, dass wir zwei einheimische Spieler begrüßen können. Beide wollen ihren nächsten Schritt gehen“, ergänzt Hilpert. Gemeint sind die jeweils 20-jährigen Lucas Klein und Fabio Witzel. Beide kickten zuletzt für den A-Ligisten SV Wölf und stammen aus der Juniorenabteilung der JSG Eitratal. Unter Trainer Andreas Köller gelang ihnen vor gut einem Jahr der Gewinn der A-Junioren-Meisterschaft und der Sprung in die Gruppenliga.

Klein gilt als talentierter und sehr ehrgeiziger Torwart, „mit der Perspektive für mehr“, betont Hilpert. Klein wird sich mit Konny Fey einen Kampf als Nummer eins zwischen den Pfosten liefern. Witzel ist als pfeilschneller und technisch starker Linksfuß bekannt, der vornehmlich auf der linken Seite im Mittelfeld eingesetzt wird.

Zugang Nummer vier ist Nils Wolf (18). Er ist eines der größten, wenn nicht das größte Talent aus dem Hersfelder Raum, spielte für den JFV Bad Hersfeld und zuletzt zwei Jahre für den A-Junioren-Verbandsligisten JFV Aulatal. Seine Einsatzchancen: Innenverteidiger, „Sechser“ oder „Achter“. „Alle Spieler sind blutjung, besitzen Perspektive und gute Entwicklungschancen. Ganz nach dem Geschmack unseres Trainers Ante Markesic“, schiebt Hilpert nach. Die Aktivitäten des VfL sind noch nicht beendet. Noch ein, zwei Kräfte kämen hinzu, so der 2. Vorsitzende.

Vier Zugängen stehen drei Abgänge gegenüber. Während Manuel Schmidts Wechsel zu Gruppenliga-Aufsteiger ESV Hönebach bekannt ist, beendet auch Tim Emmerich sein kurzes Gastspiel in Eiterfeld. Emmerich kam vor wenigen Monaten in der Winterpause, hatte noch keinen Einsatz zu verzeichnen und absolvierte einige Trainingseinheiten. Auch der in der Winterpause zum VfL gestoßene Antonio Antoniev kehrt Eiterfeld den Rücken. Vom Verbandsligisten Neuhof gekommen, verschlägt es Antoniev jetzt beruflich und wohl auch sportlich in den Fuldaer Raum.  red

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