Basketball-Bezirksliga

Titans vergeben  viele Chancen

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Erwischten in Kassel keinen guten Tag: Vor allem im Angriff lief es bei den TV Hersfeld Titans (auf dem Feld in Gelb von links Kevin Mann, Dejanco Trickovski, Eric Pilotto, Daniel Hopp und Andreas Tatiev) am Wochenende nicht rund..

Kassel. Der Wunsch, den dritten Rang zu behaupten, hat sich für die Titans nicht erfüllt. Am Wochenende mussten die Basketballer des TV Hersfeld in der Bezirksliga eine klare Niederlage einstecken. Im Auswärtsspiel beim CVJM Kassel unterlagen sie 42:67 (21:36).

Mit den nach Krankheit zurückgekehrten, aber noch angeschlagenen Sebastian Kautzsch und Daniel Hopp, dafür aber ohne Marcel Schmied und Julian Odeh taten sich die Titans von Anfang an schwer. Zwar waren sie bemüht, aus einer kompakten Deckung heraus mit Ordnung und Übersicht nach vorn zu spielen, jedoch hatten sie schon früh mit zu viel Unruhe im eigenen Spiel zu kämpfen. Dies führte nicht nur zu einigen Ballverlusten, sondern auch zum Auslassen „hundertprozentiger“ Möglichkeiten.

Mit nur zwölf Punkten fiel die Ausbeute im ersten Viertel entsprechend niedrig aus - was jedoch noch nicht weiter ins Gewicht fiel, da die Kasseler ihre Chancen zunächst ebenso wenig nutzten. Nach 12:14-Zwischenstand änderte sich dies dann jedoch in Abschnitt zwei.

Kaum erfolgreiche Abschlüsse

Während den Titans nämlich weiterhin kaum erfolgreiche Abschlüsse gelangen, stellten sich die Gastgeber zunehmend besser an. Nach etwa einer Viertelstunde setzten sie sich dank einiger sicher verwandelter Würfe und insgesamt mehr Zug zum Korb erstmals mit einigen Zählern ab.

Verunsicherung nimmt zu

Tankten die Kasseler dadurch sichtlich Selbstvertrauen, nahm bei den Titans die Verunsicherung zu – und verstärkt durch einige undurchsichtige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns lief bei ihnen nun nicht mehr viel zusammen. Zur Pause lagen sie bereits 21:36 zurück und konnten nur auf eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit hoffen.

Nach dem Seitenwechsel blieb eine solche allerdings aus: Im Angriff ließen die Hersfelder nach wie vor gefühlt neun von zehn Chancen liegen und die Verteidigungsumstellung auf Manndeckung brachte nicht den gewünschten, sondern eher den gegenteiligen Effekt. Insbesondere bei den Defensivrebounds zeigten sie jetzt deutliche Schwächen und gewährten den Gastgebern - sofern diese einmal nicht trafen - zweite und dritte Möglichkeiten.

Schadensbegrenzung

Bis zum Ende des dritten Viertels hatten die Kasseler ihre Führung bereits auf 54:30 ausgebaut und für die Titans konnte es in den Schlussminuten somit nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Primär hielten sie sich nun über Einzelaktionen im Spiel und ließen zumindest den Rückstand nicht weiter wachsen.

TVH: Khemliche 6, F. Bickhardt, Hopp 4, Kautzsch 3, Mann 4, Pilotto 2, Tatiev 17, Trickovski, Weizel 6

Von Kristina Marth

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