VfL Philippsthal: So spielt ein Meister

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So jubelt der Spitzenreiter VfL Philippsthal.

Das war deutlich: Im Topspiel der Fußball-Kreisliga A2 ließ Spitzenreiter VfL Philippsthal seinem Verfolger, der SG Ausbach/Friedewald, beim 6:0 (2:0) nicht den Hauch einer Chance.

Während der Gewinner nur noch wenige Zähler zum Gewinn der Meisterschaft benötigt, scheint es für Ausbach/Friedewald in seiner aktuellen Verfassung kaum möglich, sich gegen Großentaft im Kampf um Platz zwei durchzusetzen.

Philippsthal war seinem Kontrahenten in allen Belangen überlegen, trat mit wesentlich mehr Energie, Körper- und Anschubkraft sowie Dynamik auf. Die Führung hätte bereits zur Pause deutlich höher ausfallen können. Ausbach/Friedewald standen einige Stammspieler nicht zur Verfügung – vor allem die Schmidt-Brüder fehlten schmerzlich. Der Gast war personell nicht in der Lage dagegenzuhalten, zu sehr mit sich selbst beschäftigt, sein Verhalten grenzte an Harmlosigkeit.

Sehenswert Philippsthals Führung, die bereits nach gut einer Viertelstunde verdient war. Tim Ruch spielte einen Pass hinter die nicht nur in dieser Szene schlecht stehende zentrale Abwehrreihes des Gastes – Alex Scheel erlief sich den Ball und traf per Flachschuss ins kurze Eck. Nach Möglichkeiten für Kpitän Eisengardt (22.), Zimmermann (35.) und einer Doppel-Chance durch Tim Ruch und Zimmermann, als Gästekeeper zweimal glänzend per Fuß abwehrte (47.), gelang Schneider mit dem 2:0 unmittelbar vor der Pause die Vorentscheidung. Wieder legte Tim Ruch vor, wieder stand Ausbach/Friedewalds Defensive zentral weder eng noch kompakt.

Dass der designierte Meister alles andere als toll spielte, ließ er nach dem 1:0 erkennen, als zu große Abstände zwischen den Mannschaftsteilen und defensive Löcher sichtbar waren.

Ausbach/Friedewald wirkte mit Beginn des zweiten Abschnitts mutiger – das 3:0 aber zog zehn Minuten nach Wiederbginn dem Gast nicht nur den Zahn, es legte auch den Unterschied zwischen beiden Teams offen. Schnell und attraktiv ging es, mit einer Portion Dynamik: Tim Ruch legte auf Schneider raus, dessen Eingabe Scheel zunächst verpasste – Zimmermann aber am zweiten Pfosten zur Stelle war.

Der Rest war nur für die Statistik, Schneider und Stiebing trafen doppelt. Beim Gast blieben Verletzungen von Azad Kaval und Krause zurück – und gute Leistungen von Julian Kempka und Lucas Führer, der das Feld oft mit Sprints aufriss und Phlippsthal keine Ruhe ließ.

Philippsthal:Stunz - Meier, Bauer, Wagner, Daniel Ruch - Eisengardt, Tim Ruch - Bapistella, Zimmermann - Schneider, Scheel sowie Stiebing, Weber, Mohr Ausbach/Friedewald: Kempka - Schellhas, Hellmann, Zaha, Azad Kaval - Langhans, Krause - Führer, Musicki, Serhat Kaval - Hugo sowie Peter, Cilgin, Schütrumpf, Oehling SR:Vögler (Soisdorf) Z: 250 Tore:1:0 Scheel (17.), 2:0 Schneider (44.), 3:0 Zimmermann (55.), 4:0 Schneider (71.), 5:0, 6:0 Stiebing (76., 88.)

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