Fußball-Kreisliga A2

Unterhaun gastiert zum Auftakt in Friedewald 

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Ist Ausbach/Friedewald treu geblieben: Der Rumäne Alin Zaha (links). 

Am zweiten Spieltag der Fußball-Kreisliga A2 fährt Favorit Unterhaun am Sonntag nach Friedewald. 

 Zweites Wochenende des neuen Spieljahres für die Fußballer der Kreisliga A2: Sieben Spiele sind geplant, zwei am heutigen Freitag, fünf am Sonntag. Unter ihnen ragen zwei heraus.

SG Ausbach/Friedewald - SV Unterhaun (Sonntag, 15 Uhr in Friedewald): Der Gastgeber hat bereits ein Spiel hinter sich (5:2 gegen Roßbach) – Titelanwärter Unterhaun steigt in die Runde ein. Bei Ausbach/Friedewald, das in der vergangenen Serie lange um den Spitzenplatz kämpfte, ist so etwas wie eine neue Zeitrechnug eingetreten. Zahlreiche Spieler verließen die SG (der Serbe Milan Musicki steht erst im September wieder zur Verfügung) – und nur einige Neue (unter ihnen der 18-jährige Rumäne Alexandru Nistor) kamen hinzu. Mit dem Gerstunger Markus Höhn gibt’s zudem einen neuen Trainer. Deshalb sagt Christian Deiseroth, Abteilungsleiter des TSV Ausbach und Spielertrainer der Zweiten: „Kleinerer Kader, kleinere Brötchen backen, die Lust am Fußball wecken und Kontinuität reinbringen in den nächsten Jahren.“

Fabian Kallée, Spielertrainer des SV Unterhaun, lässt sich seine Freude nicht nehmen – trotz schwieriger Bedingungen in der Vorbereitung. Seine Spieler mussten ausweichen: nach Kalkobes, Kathus oder auf das 9er-Feld des eigenen Kunstrasens. Die personellen Probleme des Klassen-Favoriten sind nicht eben gering.

Zugang Marvin Gerharz sprang ab, Jannik Holl fehlt in den nächsten Wochen wegen beruflicher Beanspruchung, Elias Corell und Alex Peters laborieren an einem Kreuzbandriss, Christian Herr zog sich im ersten Test eine Knieverletzung zu, und Marvin Creutzburg steht wegen eines Auslandssemesters erst Mitte September wieder zur Verfügung.

„Unser Kader ist im Vergleich zur Vorsaison quantitativ und qualitativ kleiner geworden. Die Spieler, die präsent waren, haben aber super mitgezogen.“ Und Kallée besitzt Respekt vor dem Gegner: „Da sind noch erfahrene Leute dabei. Für uns wird es eine erste Standortbestimmung.“

SG Schenklengsfeld/Rot./Wipp. - SV Wölf (Sonntag, 15 Uhr, in Schenklengsfeld):Erstes Spiel auf dem Sportplatz am Landecker nach der Renovierung des jetzt schmucken Sportlerheims. Wölf gilt als Mitfavorit auf den Titel und reist mit der Empfehlung des 4:2-Derbysieges gegen Ufhausen an.

Der Gastgeber unterlag 1:2 beim Vorjahreszweiten Großentaft. Selbst dessen prominenter Spielertrainer Thomas Winter attestierte dem Gegner: Ihr habt taktisch ein Klasse-Spiel abgeliefert und hättet fünf oder sechs zu eins gewinnen müssen.“ Dem Vernehmen nach besaß der Gast ein Chancenverhältnis von 15:5. Hierin sieht Martin Stein, zum zweiten Mal Trainer der SG, ein Problem. Bekanntermaßen ist er Verfechter der Raumdeckung. „Das dauert etwas länger“, fordert er Geduld ein. „Wir befinden uns in dieser Saison in einem Übergangsjahr. Auch der Kader ist von seiner Quantität und Qualität nicht gut genug besetzt. Die ersten 12 sind stark genug, aber die hast ja nie beisammen. Wenn wir in dieser Serie unter den ersten Fünf landen, wäre das ein Erfolg.“

Vor dem Kontrahenten besitzt er gehörig Respekt. „Wölf ist ein sehr starker Gegner, äußerst kompakt und gut eingespielt. Doch Emotionen werden das Derby tragen, Kleinigkeiten das Spiel entscheiden.“ Leon Burkhard, Steffen Ries und Alex Cojocaru kehren zurück, Sergej Grewe und Steffen Willhardt müssen passen.

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