Sport & Show: Rotenburger Volleyballer sorgen für reibungslosen Auf- und Abbau

Lob für die „Unsichtbaren“

Das Team hinter dem Team: Die „unsichtbaren“ Auf- und Abbauhelfer von der Volleyballabteilungder TG Rotenburg. Foto: nh

Rotenburg. Ihre Spezialdisziplin ist eigentlich für die TG Rotenburg in der Kreis- und Bezirksoberliga Volleyball zu spielen. Doch am Wochenende der 44. Auflage von Sport und Show tauschten sie alle ihre farbigen Trikots und Knieschützer gegen die unauffällige schwarze Kleidung von Sport und Show und waren für den kompletten Auf-, Ab- und Umbau während der drei Vorstellungen verantwortlich.

Insgesamt stellten sich 26 Spieler- und Spielerinnen sowie ihre Trainer zur Verfügung, um die Pausen zwischen den Auftritten so kurz wie möglich zu halten und dabei Matten, Trampoline, Podeste und viele andere Geräte an die richtige Position zu bringen.

Unter Leitung von Sebastian Langolf und Anne Wulkau wurde die Crew optimal vorbereitet und hatte so maßgeblichen Anteil an dem Erfolg der Show, auch wenn sie gerade nicht im Rampenlicht standen. Die Veranstalter waren von der Leistung des Umbauteams absolut begeistert. Hans Hantke, Vorsitzender des Vereins Sport und Show, nahm sogar das Wort „sensationell“ in den Mund.

Geprobt wurde bereits ab Donnerstag um 17 Uhr bis etwa eine Stunde vor Beginn der ersten Show am Freitag um 19 Uhr. Jeder Handgriff war genau abgesprochen, um eine möglichst geringe Zeit für den Umbau zu benötigen. Jeder Künstler konnte seine Wünsche äußern und die Volleyballer versuchten dieses optimal umzusetzen. Auch der Stauraum für die vielen Großgeräte musste ideal genutzt werden um Fluchtwege nicht zu verstellen und dennoch sofortigen Zugriff für den Umbau zu haben.

Die Göbel Hotels Arena ist an sich eine sehr gute Veranstaltungshalle, hat die Umbau-Crew aber dennoch vor einige Herausforderungen gestellt. So sind die Türen in den Halleninnenraum eigentlich für einen schnellen Auf- und Abbau zu klein, da die Großgeräte nicht hindurchpassen und zwischenzeitlich auseinandergebaut werden mussten.

„Uns hat es großen Spaß gemacht, mit unserer Arbeit zu dem Gelingen der Show beizutragen“, freute sich Sebastian Langolf insbesondere über das Lob der Künstler selbst. Nach der mehrtägigen Anstrengung feierten die „Unsichtbaren“ kräftig gemeinsam mit den Akteuren, die sie durch ihre präzise Arbeit bei jeder Show ins richtige Licht gerückt hatten. (red)

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