Basketball-Bezirksliga

TVH Titans stoßen an Grenzen und unterliegen Borken 40:85

+
Defensivarbeit: Andreas Tatiev (vorn) von den TV Hersfeld Titans versucht, den ballführenden Spieler aus Borken zu stören. 

Bad Hersfeld. Auf dem Boden der Tatsachen gelandet sind Hersfelds Basketballer: Nachdem sie nach zwei Spielen der Bezirksliga Erster waren, wurden ihnen ihre Grenzen aufgezeigt.

Zu Hause traten die TVH Titans am Sonntagabend gegen den Tuspo Borken an – und mussten sich nach schwacher Leistung 40:85 (14:42) geschlagen geben.

Die Gastgeber erwischten einen schwarzen Tag und liefen schon nach fünf Minuten beim Stand von 2:13 einem klaren Rückstand hinterher. Sowohl in der Defensive als auch im Angriff zeigten sie diesmal deutliche Schwächen. Am Ende mussten sie daher damit leben, dass Trainer Alai Barite von einem desolaten Auftritt sprach.

In der Verteidigung gewährten sie ihren Gegenspielern häufig zu viel Raum und ließen sie nach Belieben agieren – was die routinierten Borkener immer wieder nutzten und einen Treffer nach dem nächsten erzielten. Ihren Vorsprung bauten die Gäste kontinuierlich aus und lagen zur Halbzeitpause bereits mit 28 Zählern vorn.

Weil auch im Hersfelder Angriffsspiel nicht allzu viel zusammenlief und zu viel Hast, nur selten der Blick für den freien Mann sowie zahlreiche technische Fehler zu einer schlechten Trefferquote führten, versuchte Trainer Barite in der Kabine, seinen Jungs ein paar Hilfestellungen an die Hand zu geben. „Das, was ich ihnen aufgezeichnet habe, haben sie aber kaum umgesetzt“, erzählte er und monierte zu viel Coolness und wenig Disziplin.

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Titans dann trotzdem, sich zumindest ein wenig zu berappeln. So brachten sie es im dritten Viertel auf 18 Punkte und damit mehr als in der gesamten ersten Hälfte. Über lange Zeit halten konnten sie diesen Aufwärtstrend jedoch nicht: Im Schlussabschnitt verloren sie wieder den Faden und mussten sich mit mageren fünf Treffern begnügen.

Man habe verdient so hoch verloren, sagte Barite nach dem Spiel. Nicht die Erfahrung der Borkener sei an diesem Tag ausschlaggebend gewesen, vielmehr habe sich sein Team selbst nicht nur ein, sondern gleich mehrere Beine gestellt.

TVH: F. Bickhardt 4, T. Bickhardt 4, Bürger, Kasim 8, Kohrock, Rasuli, Sahin 8, Schmied 3, Stein, Tatiev 13

Von Kristina Marth

Kommentare