TVH-Handballer gastieren in Dittershausen 

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Michael Krause – hier im Hinspiel gegen Dittershausen – fällt womöglich am Sonntag aus. 

Bad Hersfeld Handball-Landesligist TV Hersfeld fährt am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Dittershausen,  Beginn 17 Uhr. Trainer Matthias Deppe hofft, dass sein Team vor dem Tor cooler wird. 

Handball-Landesligist TV Hersfeld möchte sich im dicht gedrängten vorderen Mittelfeld der Tabelle halten. Voraussetzung dafür: ein doppelter Punktgewinn für das Team von Trainer Matthias Deppe bei der TSG Dittershausen am Sonntag ab 17.30 Uhr in der Sporthalle Fuldabrück-Dörnhagen.

Die Lage beim TVH

Der TVH kam zu einem souveränen 27:22 gegen Schlusslicht HSG Werra WHO und ist Tabellensechster.

Die Lage bei der TSG

Dittershausen verschaffte sich mit einem 28:24-Sieg bei der HSG Wesertal etwas Luft im dicht gedrängten Tabellenkeller.

Überragend dabei laut Internetseite der Gastgeber: Torwart Pascal Glöckner und Rückraumspieler Moritz Gerlach, aus seinen Rotenburger Zeiten bekannt, der neun Tore warf.

Auch der Abwehrverbund überzeugte. Dittershausen ist Zehnter.

Der Gegner

Ist in eigener Halle nicht zu unterschätzen. Die TSG bot dort Spitzenreiter Vellmar (25:26) Paroli, knöpfte Tormaschine Großenlüder/Hainzell beim 28:28 einen Punkt ab. Der TVH sollte also gewarnt sein – und nicht auf das 23:24 der Dittershäuser gegen die WHO schauen. Deren Trainer ist der ehemalige Melsunger Erstliga-Profi Sead Kurtagic.

Das Trainer-Statement

Vom Tabellenstand lässt sich Trainer Matthias Deppe nicht blenden. Zumal ihm die Chancenauswertung in der Partie gegen die WHO gar nicht gefallen hat. „Da müssen wir viel, viel kälter werden, wir haben zu viel liegengelassen.“

Er habe das Team ins Gebet genommen, es habe ernste Gespräche gegeben. Was Deppe ein Rätsel ist: „Das, was im Training im Abschluss funktioniert, kriegen wir im Spiel einfach nicht auf die Platte.“

Die drei Partien, die seine Mannschaft in dieser Spielzeit mit einem Tor verlor, ärgern ihn immer noch. „Gewinnen wir die, stehe wir ganz anders da. Spielerisch und taktisch hat die Mannschaft es drauf.“

Das Personal

Michael und Andreas Krause plagt die Grippe; beide sind fraglich. Deppe hofft, „dass nicht noch mehr von der Welle erfasst werden.“

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