TVH gelingt verdienter Sieg in Kassel

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War in Kassel kaum zu halten: Hersfelds Rückraumspieler Andreas Krause (blaues Trikot) gelangen beim Sieg gegen den Aufsteiger zehn Treffer. Unser Foto stammt vom letzten Heimspiel gegen Körle/Guxhagen. 

Kassel. Die Handballer des TV Hersfeld haben sich beim Landesliga-Aufsteiger Viktoria Bettenhausen verdient mit 32:28 (17:13) durchgesetzt.

Die Gäste überzeugten in dem kampfbetonten Spiel mit einer guten Mannschaftsleistung und haben sich mit 12:8 Punkten erst einmal hinter der Spitzengruppe in Position gebracht.

„Es war eine schwere Aufgabe, aber die haben wir sehr gut gelöst“, freute sich TVH-Trainer Deppe. Die Hersfelder führten über weite Strecken und ließen die Gegner in der zweiten Hälfte nie näher als bis auf zwei Tore herankommen. Bis zum 8:8 (19.) wechselte die Führung, danach setzten sich die Gäste mit vier Toren in Folge von Michael Krause (2), Mark Petersen und Trainersohn Jannis Deppe auf 12:8 (23.) ab.

17:13 zur Halbzeit

Nach der 17:13-Pausenführung baute der TVH seinen Vorsprung weiter aus: in der 36. Minute stand es schon 20:14. Danach aber kämpften sich die Gastgeber um ihre starken Routiniers Gordan Suton (elf Treffer) und Faruk Tataraga (5) wieder auf 22:24 (47.) heran. Doch die Gäste blieben konzentriert und ließen nichts mehr anbrennen. „Wir haben es letztendlich sicher nach Hause gebracht“, meinte Deppe zufrieden.

Beim 30:25 durch einen Siebenmeter von Andreas Krause (55.) war die Begegnung endgültig entschieden, auch wenn Bettenhausen noch einmal auf zwei Tore verkürzte.

Lob vom Trainer

„Ich bin stolz auf die Jungs. Das war eine sehr gute Leistung, auch wenn wir zwischendurch ein paar Bälle zu viel vertendelt haben“, attestierte Deppe seiner Mannschaft eine gute Vorstellung. Außer ein paar technischen Fehlern und ausgelassenen Chancen wollte er seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Beste Torschützen der Hersfelder waren die Brüder Andreas (10) und Michael Krause (6), die gemeinsam die Hälfte aller Treffer ihres Teams markierten. (rg/hex)

TV Hersfeld: Kretz, Wasem - Deppe (2), Rübenstahl (1), Krause (6), Förtsch (1), Räther, Remenski, Petersen (3), Wiegel (3), Reinhardt (5), Krause (10/4), Schott (1).

SR: Jens Rudolph/Andreas Rudolph - Z: 150

Zeitstrafen: 8:6 Minuten

Siebenmeter: 6/6 - 5/4

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