TVH-Frauen: Punkte und Zähne verloren

Anna-Lena Hoffelnervom TV Hersfeld verletzte sich

Die Handballerinnen des TV Hersfeld haben das Auswärtsspiel in Twistetal-Mühlhausen mit 25:28 (14:18) verloren.

Doch nicht nur die Niederlage war ärgerlich. Obendrein brachen Anna-Lena Hoffelner nach einer Attacke in der Abwehr noch drei Schneidezähne ab.

Es sei eine unglückliche Situation gewesen, erzählt Frank Berg. Die Verletzung entstand nach einem Zusammenprall mit einer Gegenspielerin. „Es war keinesfalls eine überharte Reaktion“, so Berg. „Die Partie war ansonsten sehr fair.“

Zum Verhängnis der Gäste, die in Lusia Teichmann ihre beste Torschützin besaßen (elf Tore), wurden vor allem die vergebenen Chancen. „Wir haben einfach zuviel liegengelassen“, sagt Sabine Teichmann. „Wenn das nicht stimmt, kannst du in Twistetal nicht gewinnen.“ Die Hersfelderinnen lagen in der Anfangsphase noch knapp mit einem Tor in Führung (7:5/10. Minute). Kurz vor dem Wechsel aber drehte sich die Partie zum ersten Mal. Twistetal, das einen relativ kleinen, aber starken Kader besitzt, zog von 9:11 auf 17:13 davon – Luisa Teichmann saß in dieser Zeit mit einer Zeitstrafe auf der Bank. Doch der TVH startete nach dem Wechsel eine Aufholjagd – und kam bis auf einen Treffer heran (17:18, 23:22). Als Twistetals Janina Winkler (acht Tore) und Jana Schröder ihr Team mit vier Toren nach vorn brachten (56.), war der Bann gebrochen. Die Zuschauer und Hoffelners Verletzung taten ein übriges, dasss die Hersfelderinnen nicht noch einmal herankamen. „Die Halle hat gekocht, das sind wir nicht gewohnt“, erzählt Teichmann, die enttäuscht über das TVH-Männerteam war. „Sie haben nach uns gespielt. Ein bisschen Unterstützung hätte uns sehr geholfen.“

TVH: Otterbein/Hollstein - Manteufel (1), Raguse (2/1), Teichmann (11), Berg, Hoffelner (1), Trender, Hollstein, Hildebrand (2), Hugo, Hedrich (5), Braun (3)

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