Handball-Landesliga

TVH-Frauen blicken auf eine gelungene Saison

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Energisch an der Seitenlinie: Nicht immer war Sabine Teichmann mit ihrem Team zufrieden. Am erzwungenen Saisonende aber überwog das Positive.

18 Spiele, zehn Siege und Tabellenplatz sechs: So endete die Landesliga-Serie für die Handballerinnen des TV Hersfeld.

Bad Hersfeld – 18 Spiele, zehn Siege und Tabellenplatz sechs: So endete die Landesliga-Serie für die Handballerinnen des TV Hersfeld. Mit dem Resultat ist Trainerin Sabine Teichmann zufrieden - wenngleich es für sie Wichtigeres gibt.

„Natürlich hätten wir die Saison gerne richtig zu Ende gespielt“, sagt sie. „Aber jetzt geht einfach bei allen die Gesundheit vor, und man sollte auf keinen Fall etwas riskieren.“

Während Negatives rückblickend in den Hintergrund trete, sind ihr vor allem die positiven Aspekte im Gedächtnis geblieben. So lobt sie beispielsweise die gute Integration der Jugendspielerinnen, die in vielen Spielen zur echten Stütze wurden. Oder die Auftritte in der heimischen Geistalhalle, die in der Vorserie noch mehr als Schwachpunkt galten. „Ich denke, das lag auch daran, dass wir mehr Unterstützung der Zuschauer hatten“, erklärt sie. „Das hat den Mädels unheimlich viel gebracht.“

Sieben ihrer zehn Heimspiele haben die Hersfelderinnen gewonnen, ein weiteres wurde ihnen am Grünen Tisch gutgeschrieben. Dass sie auswärts dagegen nur zweimal siegten, möchte Teichmann nicht allzu streng bewerten. Bei Auswärtsspielen müsse man immer erstmal mit der Situation klarkommen: eine andere Halle, sehr viele Zuschauer - das sei schon eine Herausforderung. Der Fokus habe daher auf den Heimspielen gelegen, und dass ihre Mädels da überzeugt haben, sei toll.

Auszusetzen gibt es für die Trainerin im Großen und Ganzen also nicht viel. In der neuen Serie würden ihr an der Seitenlinie sicherlich wieder Dinge auffallen, aktuell gebe es jedoch keinen Grund für Kritik. „Im Moment bin ich einfach nur zufrieden, dass alles so gelaufen ist und dass meine Mädels gesund sind und es hoffentlich auch bleiben“, sagt sie und spricht von einer gelungenen Saison.

Man habe zur richtigen Zeit funktioniert, die nötigen Punkte geholt und sich den Platz im Mittelfeld gesichert. Nun gelte es, gesund zu bleiben und irgendwann mit Elan in die neue Serie zu starten. Auf die blickt Teichmann voller Optimismus, denn die Perspektiven scheinen gut. Bei Zukunftsgesprächen in offener Runde sei das Feedback im Team durchweg positiv gewesen: „So wie es aussieht bleiben wir also zusammen, und daraus kann man schöpfen“, sagt die Trainerin froh.

VON KRISTINA MARTH

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