TVH-Basketballer verlieren zum dritten Mal

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Ob er wohl trifft? Die TV Hersfeld Titans (schwarze Trikots) erwarten einen Freiwurf der Gäste aus Kassel. 

Bad Hersfeld. Die Negativserie hält an: Zum dritten Mal in Folge haben die TV Hersfeld Titans  eine Niederlage kassiert. Sie verloren gegen ACT Kassel IV mit 64:78 (33:38). 

Obwohl sie zwischenzeitlich auf Augenhöhe waren, mussten sich die Hersfelder Bezirksliga-Basketballer der ACT Kassel IV am Ende recht deutlich vor eigenem Publikum geschlagen geben.

Zu Beginn lieferten sich beide Mannschaften eine relativ ausgeglichene Partie, ehe sich die ACT mit einem Lauf von 12:2 erstmals ein Stück weit absetzte. Schon in dieser frühen Phase zeigte sich, dass Titans-Trainer Alai Barite mit seiner Warnung vor den Distanzschützen der Gäste Recht behalten sollte: Allein in den ersten zehn Minuten trafen diese viermal von der Dreierlinie.

Die Hersfelder mühten sich in der Zonenverteidigung, ihre Gegner am erfolgreichen Abschluss zu hindern, zu oft blieben ihre Anstrengungen aber ohne wirklichen Erfolg. Durch Ordnung, Teamplay und Treffsicherheit kamen die Kasseler immer wieder zu Punkten – wenngleich Trainer Barite seine Mannschaft für ihren Einsatz in der Defensive lobte. In ihren eigenen Angriffen taten sich die Titans dagegen erneut schwer. „Wir haben zwischenzeitlich sogar eine Dominanz auf dem Feld gehabt, diese aber leider zu wenig ausgenutzt“, meinte Barite. „Die gewonnenen Bälle, die wir hatten, haben wir einfach nicht verwandelt und uns damit natürlich selbst wieder vieles erschwert.“

Vor allem unmittelbar vor und nach der Halbzeitpause sah der Trainer eine starke Phase seiner Mannschaft. Nach 23:35-Rückstand nach einer Viertelstunde kämpfte sie sich durch gute Aktionen zurück und lag zum Zeitpunkt des Seitenwechsels nur noch mit fünf Treffern hinten. Auch nach der Pause ließen die Titans nicht locker und glichen zum 38:38 aus. Dann aber waren wieder die Gäste am Zug und setzten sich, erneut durch einige erfolgreiche Distanzwürfe, bis zum Ende des Viertels auf 60:50 ab.

Auch wenn die Hersfelder nicht kapitulierten und trotz des dünnen Kaders von nur sechs Mann bis zuletzt alles gaben, war ein solcher Rückstand nicht mehr aufzuholen. Trainer Barite bedauerte dies - wollte seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. „Ich bin nicht traurig, enttäuscht oder sauer, sondern eher überrascht, dass wir solch eine Leistung gezeigt haben“, sagte er. Am Ende habe die Tiefe der Bank leider einfach nicht für mehr gereicht.

TVH: Abdelkader 7, Eiden 30, Jede 14, Kasim 7, Rasuli, Sahin 6

Von Kristina Marth 

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