Handball-Landesliga der Männer

TV Hersfeld tritt am Samstag zum Charaktertest in Twistetal an

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Die Abwehr muss stehen, wie hier für die Hersfelder Andreas Krause (links) und Philipp Koch gegen Rotenburgs Tomislav Balic.

Dem Derbysieg gegen Rotenburg folgt die weiteste Auswärtsfahrt der Saison. Etwas mehr als 100 Kilometer beträgt für die Handballer des TVH die Entfernung nach Twistetal-Mühlhausen.

Dort sind sie am Samstagabend (19.30 Uhr) bei der HSG Twistetal zu Gast. Zuvor spielen die Handballerinnen des TVH ab 17 Uhr beim gleichen Gegner.

Größer könnten die Kontraste kaum sein. Erst ein Kreisderby – und somit ein Selbstläufer, was die Motivation angeht – dann die weiteFahrt in den Kreis Waldeck-Frankenberg. Später Spielbeginn, kleine, enge Halle, ein äußerst heimstarker Gegner. Hersfelds Trainer Christian Weiß ist klar, was seine Mannschaft dort am Samstagabend erwartet. „Es wird eine ganz unangenehme Aufgabe für uns. Nach dem Derby ist das eine Art Charaktertest“, meinte der 40-Jährige bereits am vergangenen Samstag nach dem 35:31-Erfolg gegen Rotenburg. Das war übrigens der fünfte Sieg der Hersfelder in Folge.

„Wir müssen voll konzentriert sein, sonst kann es schiefgehen. Wir wissen um die Stärke der Twistetaler in eigener Halle. Es ist eine gute, trickreiche Mannschaft. Alle Spieler geben Gas und zeigen Zug zum Tor“, warnt TVH-Coach Weiß.

9:3 Punkte hat Twistetal in eigener Halle geholt. Am vergangenen Samstag platzte auch auswärts der Knoten: Das 33:25 in Hünfeld waren die ersten Punkte in fremder Halle nach bislang sieben Niederlagen. Als Tabellenneunter ist Twistetal die erste Mannschaft mit einem negativen Punktekonto. Mit Jannik Bitter haben die Waldecker einen Scharfschützen in ihren Reihen, der ebenso wie Hersfelds Andreas Krause bereits 90 Mal getroffen hat.

Nach dem Aufstieg in 2017 hat Twistetal alle bisherigen fünf Partien gegen Hersfeld verloren. „Wir wollen unsere Leistungen verbessern und auch wieder gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenregion punkten. Dass das gegen den TVH schwer wird, ist uns bewusst. Aber wir haben die Qualität, um Hersfeld in eigener Halle zu schlagen“, meint Twistetals Trainer Steffen Fingerhut kämpferisch.

Hersfeld muss weiterhin auf die Langzeitverletzten Lukas Berger und Mark Petersen verzichten. Auch Torhüter Marius Wasem ist nicht einsatzfähig.

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