TV Hersfeld: Heim-Finale gegen den Meister

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Aggressive Abwehrarbeit brauchen die Hersfelder Handballer am Samstag. Links Alexander Schott, Andreas Krause und Lasse Reinhardt. 

Letztes Heimspiel für die Landesliga-Handballer des TV Hersfeld. Am Samstag (18.30 Uhr) gastiert der souveräne Meister und Oberliga-Rückkehrer TSV Vellmar in der Geistalhalle.

Wir haben vor dem Heim-Finale in dieser Saison vier Wünsche für den Tabellenvierten TV Hersfeld.

1. Den Ausbau der Erfolgsserie: Acht der letzten neun Spiele haben die Hersfelder gewonnen. Sechs sogar in Serie. Mit diesem imposanten Lauf hat sich die Mannschaft von Trainer Matthias Deppe auf Tabellenplatz vier vorgearbeitet. Schlechtestenfalls könnten die Hersfelder noch auf Platz sechs abrutschen. Ziel erreicht also!

2. Auf jeden Fall ein besseres Resultat als im Hinspiel: Mit 25:37 gingen die Hersfelder Anfang Dezember in Vellmar unter. Schon nach einer Viertelstunde betrug der Rückstand damals fünf Tore. Nach 50 Minuten dann sogar zehn. Vor allem Rechtsaußen Simon Adam war damals nicht in den Griff zu bekommen und markierte 14 Treffer. Diesmal kann es eigentlich nur besser werden. Nicht zu vergessen: Schlusslicht WHO schaffte in eigener Halle beim 26:26 gegen Vellmar zuletzt auch eine große Überraschung. „Wir haben eine super Stimmung und haben auch wirklich gut trainiert. Die Jungs sind heiß und wollen Vellmar ärgern“, sagt Deppe.

3. Keine Verletzungssorgen vorm Saisonfinale:Wer gegen die mit Abstand beste Mannschaft der Liga spielt, braucht alle Mann an Bord und muss die Kräfte bündeln. Und außerdem wartet am Samstag in einer Woche zum Saisonabschluss noch das Derby in Rotenburg. „Wir spielen mit voller Kapelle“, berichtet Deppe.

4. Eine stattliche Zuschauerkulisse: Die hat sich der TVH nach dieser klasse Rückrunde absolut verdient. Außerdem ist in der Geistalhalle am Samstag ja schon ab nachmittags richtig etwas los (siehe Am Rande).

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