Handball-Landesliga der Frauen

TV Hersfeld tritt zum Auftakt beim Titelaspiranten Wollrode an

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Mannschaftsfoto vor historischer Kulisse: Das Frauenteam des TV Hersfeld vor dem Lullusbrunnen.

Die Handballerinnen des TV Hersfeld stehen vor dem verflixten zweiten Jahr in der Landesliga. Die Saison beginnt für sie am Sonntag mit dem Topduell beim Titelanwärter Wollrode.

Das Spiel beginnt um 15 Uhr in der Kreissporthalle Guxhagen. Hier eine kleine Saisonvorschau.

Das Ziel

Nach dem starken fünften Rang in der abgelaufenen Saison, mit der das Team mehr als zufrieden war, steht in dieser Serie der Klassenerhalt im Vordergrund. „Nichts anderes steht zur Debatte“, sagt Teichmann. „Die Gegner kennen inzwischen unsere Stärken und Schwächen sehr genau.“

Die Liga

Teichmann schätzt die Verbandsliga in dieser Saison als sehr ausgeglichen ein. Mit Ausnahme von Vellmar und Fritzlar II, der Reserve des Drittligisten, seien fast alle Teams auf einem Level, sagt Teichmann. Die nordhessische Konkurrenz könnte die führenden Plätze unter sich ausmachen. Sie habe sich sehr gut verstärkt.

Die Zu- und Abgänge

Die Hersfelderinnen haben zwei Neue in ihren Reihen. Zum einen Alina Hugo aus Baunatal, zum anderen Lea Hollstein von der HSG Landeck-Hauneck. Hugo, eine talentierte Außenspielerin und Linkshänderin, steht dem TVH wahrscheinlich nur ein halbes Jahr zur Verfügung – dann aus beruflichen Gründen wohl nicht mehr. Teichmann hat mit Berk und Hugo zwei Linkshänderinnen auf den Außenpositionen zur Verfügung. „Das ist für unsere Verhältnisse schon fast Luxus“, sagt sie. Hollstein stammt aus der Jugend von Landeck-Hauneck und ist Torfrau neben Iris Otterbein. Die 50-Jährige ist die älteste im Team und geht nach Aussage von Teichmann in dieser Saison „auf Abschiedstournee“. Mit Lätitia Heinrich verlässt nur eine Spielerin die Hersfelderinnen. Sie geht zur HSG Waldhessen.

Die Vorbereitung

Verlief in zwei Phasen. Zunächst haben die Hersfelderinnen direkt nach der Serie weitergemacht. Nach einer nur dreiwöchigen Sommerpause ging es weiter mit dem Vorbereitungsprogramm, in das einige Tests und Turniere eingestreut wurden. Die Lullusstädterinnen wurden unter anderem Sieger beim Wettbewerb in Bebra, schnitten bei einem Turnier in Offenbach gut ab und auch einige Testspiele verliefen ganz nach Wunsch der Trainerin. „Das haben die Spielerinnen ganz gut gemacht“, sagt Teichmann.

Der erste Gegner

Mit Wollrode trifft gleich einer der Gegner aus dem Kreis der Titelaspiranten auf den TVH. Teichmann weiß, dass die Trainerin Margret Schmidt ihr Team in- und auswendig kennt: „Es gibt keine in der Landesliga, die sich mehr Videos von uns angesehen hat, als sie.“

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