Handball-Landesliga

TV Hersfeld erwartet am Samstag Dittershausen: Die Abwehr muss stehen

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Kein Durchkommen: Der Freiwurf des WHO-Rückraumspielers Hermann Bach wird von der Hersfelder Abwehr mit von links Sven Wiegel, Michael Krause, Lars Matthiessen, Lasse Reinhardt, Jacob Räther und Jonas Rübenstahl abgeblockt. 

Bad Hersfeld. Zweites Heimspiel, zweiter Sieg: So lautet der Plan des TV Hersfeld vor der Partie am Samstag in der  Geistalhalle gegen die TSG Dittershausen (Anwurf: 18.30 Uhr).

Mit einem zweiten Erfolg hätten die Hersfelder auch das Punktekonto wieder ausgeglichen. Und sich vor allem für die Blamage gegen Fuldatal/Wolfsanger vor vierzehn Tagen vor eigenem Publikum rehabilitiert.

Hersfelds Matthias Deppe ist vor dieser Partie guten Mutes. Dittershausen sei auf jeden Fall ein Gegner, der für die Gastgeber in Schlagweite liegen würde. „Wir können uns mit ihnen messen. Wenn man es im Hinblick der Platzierung sieht, ist es ein Vier-Punktespiel für uns“, sagt der Trainer.

Nicht unterschätzen

Froh ist der Coach, dass die Begegnung in Obersuhl beim Aufsteiger Werra WHO so eindeutig und klar gewonnen wurde. „Auf der anderen Seite will ich diesen Sieg nicht unbedingt überbewerten“, erläutert er. Auch wenn es der Aufsteiger schwer haben wird, er werde bestimmt noch seine Punkte holen.

Auch wenn die Aufgabe gegen Dittershausen machbar sei, so hofft er nicht, dass seine Mannschaft den Gegner unterschätzen wird. Aus seiner Zeit bei Großenlüder weiß er genau, dass Dittershausen ein unangenehmer Kontrahent ist, eine harte Nuss. „Wir können sie bezwingen, wenn wir gleich am Anfang gut ins Rollen kommen und sie nicht ins Spiel kommen lassen“, sagt er.

Rückraum in Griff bekommen

Die Ergebnisse des Gastes sprechen im Übrigen für sich. Dittershausen ist das Remis-Team der Liga. Sowohl gegen Oberliga-Absteiger Hünfeld (26:26), gegen den Mitfavoriten Wanfried (19:19) und auch gegen Aufsteiger Wesertal (26:26) reichte es zu einem Remis. 3:3 Punkte – das Dittershäuser Punktekonto ist derzeit ausgeglichen. Um zum Erfolg zu kommen, muss vor allem die TVH-Abwehr sicher stehen. Den Rückraum in den Griff bekommen – das ist eine der Hauptaufgaben. Im Rückraum schwingt mit Moritz Gerlach ein Spieler das Zepter, der bis vor zwei Jahren in Rotenburg noch zur ersten Sieben gezählt wurde.

Gerlach hat bereits 20 Treffer erzielt, der beste Hersfelder – Mark Petersen – erst 15. „Gerlach ist ein guter Mann. Er hat alles drauf, Schlagwürfe, Unterwürfe“, weiß Deppe. Aber nicht nur Gerlach allein macht das Ditterhäuser Spiel aus. Auch Jan Kessler oder Tim Poggenhäger sind stark.

Für einen Erfolg hat Hersfelds Trainer bis auf Sven Wiegel – er ist im Urlaub – alle Mann an Bord.

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