Tischtennis-Bezirksoberliga

TTC Lax fehlt im Spitzenspiel das Glück

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Punktete im Einzel für den TTC Lax: Johannes Schultheiß. 

Hersfeld-Rotenburg. Das Quäntchen Glück, das Lüdersdorf oder der TTC Dreienberg am Wochenende hatte, das fehlte dem TTC Lax-Hersfeld beim 7:9 im Topspiel der Tischtennis-Bezirksoberliga gegen Spitzenreiter Todenhausen.

Nach der knappen Niederlage bleiben die Hersfelder aber im Kampf um Platz zwei im Rennen. Die Laxer mussten auf Alex Stezjuk, der sich das vordere Kreuzband riss, verzichten. Trotzdem gingen sie nach den Siegen von Marc Hannes und Michael Borken mit 4:1 in Führung. Danach jedoch wurde Todenhausen immer dominanter und zog auf 8:6 davon.

Hannes und Schultheiß hatten ihre Einzel gewonnen, und Max Quant machte es endgültig spannend, als er das letzte Einzel für sich entschied – und das Enddoppel in die Verlängerung ging. Da aber mussten sich Hannes/Schultheiß 2:3 geschlagen geben. Todenhausen braucht zum Gewinn der Meisterschaft nun nur noch einen Sieg.

„Wir sind super gestartet, haben gleich zwei Doppel gewonnen, auch ein 5:1 oder 6:1 war möglich“, sagte Marc Hannes vom TTC Lax. „Danach wurde Todenhausen aber immer stärker. Trotzdem wäre ein 8:8 für uns drin gewesen. Todenhausen hat verdient gewonnen und wird auch verdient Meister.“ Für den TTC Lax sei dies „eher ein Übergangsjahr“, bemerkte Hannes. Ein von Verletzungssorgen geprägtes Jahr.

Völlig zufrieden reiste der TTC Dreienberg aus Sebbeterode nach Hause. Mit dem knappen 9:7-Erfolg gelangen den Friedewaldern nun 7:1 Punkte hintereinander und man festigte den Mittelfeldplatz. Bei fast ausgeglichenem Satzverhältnis hätte Sebbeterode einerseits zwar ein Remis verdient gehabt, andererseits musste Dreienberg jedoch erneut auf Markus Schaub verzichten.

Die Anfangsdoppel waren mau – Marvin Roppel (2), Armin Brauner (2) und Bernd Wolf (1) aber hielten Friedewald im Spiel. Da auch Ulrich Schaub einen Punkt beisteuerte, führte Dreienberg 7:5, ehe der Gastgeber ausglich. Nun war es Ersatzmann Jörg Emmerich, der das letzte Einzel spielte – und es gewann. Das Enddoppel lief recht sicher für die Dreienberger zum insgesamt glücklichen Sieg. (wk)

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