Schießsport

Stärkloser Schützin Tripp auf dem Treppchen

Die Stärkloser Schützin Johanna Tripp mit ihrem Kleinkalibergewehr..
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In der Wettkampfklasse der Frauen erfolgreich: Die Stärkloser Schützin Johanna Tripp belegte beim ersten Leistungsvergleich des Deutschen Schützenbunds nach der Corona-Pause den dritten Rang.

Johanna Tripp hat die Corona-Zwangspause gut überstanden. Die Hessenligaschützin des SV Stärklos hat bei einem ersten Leistungsvergleich der besten deutschen Schützinnen auf der Olympia-Schießsportanlage in München den dritten Platz belegt.

München - Für die bisherige Juniorin ist das ein grandioser Erfolg in der Wettkampfklasse der Frauen, in die sie altersbedingt am 1. Januar aufgestiegen ist. Beim diesem Neubeginn nach über fünf Monaten Unterbrechung wurden an zwei Tagen im Glutofen der Sportstätte Hochbrück die Wettbewerbe Kleinkalibergewehr-Dreistellung ausgetragen. Im ersten Match kam Johanna Tripp, die die einzige hessische Starterin im Feld der 24 Frauen aus dem Bundes- und die Landeskader war, auf 1173 Ringe. Mit diesem Ergebnis belegte sie nach dem ersten Tag den vierten Platz.

Im zweiten Durchgang kam die Stärkloser Schützin tags darauf auf 1171 Ringe. Zusammen ergaben das 2344 Ringe, die den dritten Rang nach den beiden Sichtungen im ersten Bundeskaderlehrgang bedeuteten.

Weitere vier Wettkämpfe folgen in den nächsten beiden Lehrgängen am 22. und 23. August sowie am 26. und 27. September.

„Die Ergebnisse bei diesen Kaderlehrgängen sind wichtig für die Besetzung der Nationalmannschaften, die im nächsten Jahr für Deutschland bei den Weltcups und Quotenplatzturnieren für Olympia in Tokio antreten“, kündigte Sportdirektor Heiner Gabelmann vom Deutschen Schützenbund (DSB) nach den ersten beiden Sichtungen an.

Übertroffen wurde Johanna Tripp bei dem ersten Leistungsvergleich nach der Corona-Pause in München nur von der überragenden Nationalschützin Jolyn Beer (SV Lochtum) mit 2370 Ringen (1186 und 1184) und der früheren Mengshäuser Bundesligaschützin Lisa Müller (SV Berg) mit 2352 Ringen (1178 und 1174).

Hinter sich ließ die Hessenligaschützin bei ihrer Glanzleistung im Dreistellungskampf bekannte Schützinnen wie Amelie Kleinmanns (SC Schmalbroich) mit 2340 Ringen (1168 und 1178) und Isabella Straub (SG Kirchseeon) mit 2339 Ringen (1170 und 1169). Beide standen 2018 bei der Weltmeisterschaft in Südkorea zusammen mit Jaqueline Becker (Niederaula) im deutschen Goldteam. Becker gehört dem Nationalkader mittlerweile nicht mehr an. (Von Herbert Vöckel)

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