Fußball: Niederaulas Trainer über das Gemeindederby zum Saisonauftakt

Zettl traut Niederjossa viel zu

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Freut sich auf das Gemeindederby in Niederjossa: Niederaulas Trainer Volker Zettl.

Niederaula. Mit Spannung wird der erste Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga erwartet. Neben Spielen wie dem des großen Favoriten Hessen/SpVgg gegen Rotenburg/Lispenhausen und dem Derby zwischen Hohenroda und Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain kommt es am Samstag in Niederjossa zum prestigeträchtigen Gemeindederby zwischen dem Aufsteiger SV Niederjossa und der jungen Mannschaft der SG Niederaula/Kerspenhausen.

Niederaulas Trainer Volker Zettl kennt beide Vereine sehr genau. Denn er war auch vor einigen Jahren Trainer in Niederjossa. Überdies spielte er in der Saison 1988/89 im letzten Punktspiel der beiden Vereine mit. Ein Interview.

Am Samstag ist das Gemeindederby in Niederjossa – das erste seit Jahrzehnten. Freuen Sie sich auf dieses Duell?

Volker Zettl: Ja klar doch. Dieses Gemeindederby hat es ja, bis auf wenige Ausnahmen im Gemeindepokal, schon seit 1989 nicht mehr gegeben. Ich weiß nicht, ob die meisten Spieler, die heute für Niederaula spielen, damals schon geboren waren.

Sie waren beim letzten Punktspiel selbst dabei. Können Sie sich daran noch erinnern? 

Zettl: Kaum, dafür hab’ ich einfach zu viele Spiele erlebt. Aber an die Zeit, als ich Trainer in Joss war – daran natürlich. Es war eine erfolgreiche Zeit. Wir sind im dritten Jahr meiner Amtszeit in die A-Liga aufgestiegen.

Sie kennen Niederjossa sehr gut. Was trauen Sie der Mannschaft zu?

Zettl: Niederjossa bringt natürlich die Euphorie eines Aufsteigers mit, wir unsere Jugend. Joss hat überdies den Vorteil, dass sie schon seit Jahren zusammenspielen. Sie sind ein eingespieltes Team. Und sie haben in Rückkehrer Christian Pfeiffer den überragenden Torschützen. (45 Tore, d.Red). Ich traue dem Team mehr als den Klassenerhalt zu.

Niederaula tritt mit einem neu formierten Team in Niederjossa an. Wird es das Überraschungsteam der Liga?

Zettl: Da bin ich selbst einmal gespannt. Vieles funktioniert schon ganz gut bei uns. Wir müssen es aber schaffen, unser Spiel auch zu Ende zu bringen.

Wer gehört für Sie zu den Favoriten?

Zettl: Ganz oben stehen die Hessen, aber auch Hohe Luft, Haunetal, Weiterode und Wildeck werden ein Wörtchen mitreden.

Wer wird das Spiel am Samstag gewinnen?

Zettl: (lacht) Der, der weiß, seine Chancen zu nutzen und die Tore macht. Wir müssen natürlich sehen, dass Christian Pfeiffer nicht zum Abschluss kommt. Ansonsten wollen wir dort ordentlich auftreten. Ich denke, es wird ein offenes Spiel.

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