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TVH-Trainerin Teichmann ist angefressen

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Bilder sagen oft mehr als Worte: Sabine Teichmann, Trainerin der Hersfelder Landesliga-Handballerinnen, ist derzeit unzufrieden.
Bilder sagen oft mehr als Worte: Sabine Teichmann, Trainerin der Hersfelder Landesliga-Handballerinnen, ist derzeit unzufrieden. © Friedhelm Eyert

Frust macht sich breit bei den Landesliga-Handballerinnen des TV Hersfeld. Weil das Spiel bei Tabellenführer Wollrode am Samstagabend wegen eines erneuten Corona-Falles in den Hersfelder Reihen ausfallen muss, sind die Handballerinnen bereits am dritten Wochenende spielfrei.

Bad Hersfeld - Sabine Teichmann, Hersfelds Trainerin, ist in diesen Tagen nicht nur deswegen nicht besonders gut drauf. Die ehemalige Handballerin hat sich obendrein beim Fitnesstraining die Achillessehne angerissen und humpelt nun mit einem Spezialschuh durch den Alltag.

Aufgrund von Coronafällen und Quarantäne hatten die Hersfelder Handballerinnen seit drei Wochen nicht mehr gespielt und auch erst an diesem Mittwoch das Training wieder aufgenommen. Sandra Debus, die sich in Reichensachsen schwer am Knie verletzt hatte, wurde am Dienstag am Kreuzband operiert. Teichmann hadert mit der Situation. „Wie soll ich die Mannschaft unter diesen Umständen für die beiden ausstehenden Topspiele gegen Großenlüder und in Wollrode motivieren“, fragt sie. Eigentlich habe man in dieser Saison angreifen wollen. Jetzt aber sagt die erfahrene Trainerin: „Wir müssen die nächsten Spiele irgendwie heil überstehen und dann eben in der Abstiegsrunde alles reinhauen, falls wir es nicht in die Meisterrunde schaffen.“ Ob und wie dem Tabellendritten der Sprung in die Aufstiegs-Playoffs gelingen kann, genießt für Teichmann längst nicht mehr Priorität. „Wir müssen sehen, wie sich die Mädels fühlen, wenn wir wieder voll ins Training einsteigen können“, sagt sie.

Nach dem neuerlichen Spielausfall ist jetzt erst einmal mehr Zeit, als allen lieb ist. Die nächste Partie soll am 5. März (16 Uhr) in der Geistalhalle gegen Großenlüder angepfiffen werden.

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