Basketball-Landesliga: TV Hersfeld Titans treffen heute Abend auf Nonnenroth

Trainer erwartet Zerreißprobe

Bad Hersfeld. Jetzt gilt’s für die Titans: Den Landesliga-Basketballern des TV Hersfeld stehen an den kommenden Wochenenden jene Spiele bevor, die am Ende wohl entscheiden, ob sie die Klasse halten oder nicht. Auftaktgegner der „Wochen der Wahrheit“ ist der SV Nonnenroth. Schon am heutigen Samstag, 18 Uhr, ist er in der Turnhalle der Geistalschule zu Gast.

Mit dem Verein aus dem Landkreis Gießen wartet gleich zu Beginn der beste Gegner der kommenden Wochen - zumindest wenn man sich nach der Tabelle richtet. Die Nonnenröther sind Sechster, haben fünf Siege und sechs Niederlagen auf ihrem Konto. Titans-Trainer Dejanco Trickovski stellt die Aussagekraft der Tabelle jedoch in Frage: „Für unser Spiel hat das keine Bedeutung. Ich kann nur wiederholen, was ich schon zu Beginn der Saison gesagt habe: Die Liga ist unberechenbar wie selten zuvor, an guten Tagen kann fast jeder fast jeden schlagen.“

Schwarzer Tag im Hinspiel

Dass man selbst als Schlusslicht zahlreichen Teams der Liga bis zum letzten Viertel Paroli bieten kann, haben die Hersfelder in dieser Saison immer wieder bewiesen. Einzig zum Siegen hat es nie gereicht. Auch nicht im Hinspiel in Nonnenroths Spielort Hungen, in dem die Titans einen ziemlich schwarzen Tag erwischten. Mit Personalsorgen angetreten, mussten sie Mitte des Spiels zusätzlich den Ausfall von Center Daniel Hopp verkraften und unterlagen letztlich recht deutlich mit 62:76.

Optimismus ist noch da

„Dennoch waren wir auch dort nicht chancenlos“, erinnert sich Trickovski. „Und auch wenn wir sicher sein können, dass es jetzt eine echte Zerreißprobe wird, sind wir optimistisch, dass es an diesem Wochenende besser für uns läuft.“ Was in den vergangenen Spielen gut geklappt hat, soll auch am heutigen Abend der Schlüssel zum Erfolg sein: eine starke und alles gebende Defensive. „Es muss uns gelingen, vor allem den großen Center der Nonnenröther aus dem Spiel zu nehmen“, sagt der Trainer.

Was die Offensive angeht, sieht er sein Team ein gutes Stück weiter, als noch im Hinspiel: „Wir sind inzwischen besser aufeinander abgestimmt als damals“, meint er und hofft neben klar strukturierten Angriffen auch auf schnelle Punkte. „Wir haben Samstag vermutlich eine volle Bank - somit also jede Menge Potenzial zum Punkten.“ Wie es aussieht, sei der Kader so stark wie selten, verrät er. Neben den aktuellen Stützen seien auch einige „Rückkehrer“ dabei.

Von Kristina Marth

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