Bezirksoberliga: Coach der HSG Werra will nicht mehr - Schenklengsfeld siegt

Trainer Barzow schmeißt hin

Die Deckung steht: Schenklengsfelds Marcel Fischer (links, in Orange) und Nico Deis attackieren den Lispenhäuser Jens Mackel beim Torwurf. Foto: Walger

bad hersfeld. Während sich die SG Schenklengsfeld nach dem 30:26-Erfolg im Derby gegen die TG Lispenhausen in der Spitzengruppe festsetzen konnte, musste die HSG Werra WHO eine empfindliche Niederlage gegen die HSG Gensungen/Felsberg II hinnehmen. Daraufhin trat Pero Barzow, der die HSG erst Mitte November übernommen hatte, von seinem Amt zurück.

HSG Werra WHO – HSG Gensungen/Felsberg II 30:37 (14:18). Einen schlechten Tag erwischte die WHO, die bis zur zehnten Minute gut in das Spiel gefunden hatte. Doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf: Eine Chance nach der anderen wurde vergeben, und die Gäste kamen dadurch zu leichten Torerfolgen. Da die Abwehr und die Torhüter auch nicht ihren besten Tag hatten, konnte die Spielgemeinschaft aus dem Werratal die Partie nicht mehr drehen und verlor schließlich klar mit 30:37. Bester Torschütze für die WHO war André Witzel.

TG Lispenhausen - SG Schenklengsfeld 26:30 (15:15). „Das war ein dreckiges Spiel, aber wir haben es letzlich für uns entschieden“, berichtete Schenklengsfelds Trainer Markus Lotz nach dem knappen, aber verdienten Derbysieg beim Tabellenletzten in Lispenhausen. Man habe über die gesamte Spielzeit im Angriff nicht zu seinem Spiel gefunden, erzählte Lotz, während er am Sonntagnachmittag den nächsten Gegner Bebra beobachtete (Samstag, 19 Uhr in Schenklengsfeld). Lotz selbst war am Samstag mit neun Treffern bester Werfer seiner Mannschaft. Nach einer 5:2-Führung mussten die Schenklengsfelder in der ersten Halbzeit überraschend sogar einem 11:14-Rückstand nachlaufen. „Ich musste diesmal in der Halbzeit etwas lauter werden, danach hat sich wenigstens unsere Abwehrleistung verbessert“, sagte Lotz. Im Angriff habe man dagegen weiterhin keine Bäume ausgerissen. Dennoch reichte es dem ersatzgeschwächten Spitzenteam letztendlich, um die Punkte mitzunehmen. Die Tore für die Gäste markierten Deis 5, Manske 7, Hilmes 2, Marcel Fischer 5, Lotz 9 und Berg 2.

Frauen

TV Hersfeld II - Körle/Guxhagen 24:28 (12:13). Eine gute Leistung zeigte die Reserve des TV Hersfeld gegen den noch unbesiegten Tabellenzweiten Körle/Guxhagen. In der ersten Halbzeit führten die Hersfelderinnen überraschend sogar über weite Strecken, ehe es mit 12:13 in die Kabinen ging. Mit guter Abwehrarbeit und konsequentem Spiel im Angriff blieb man bis zum 16:17 dran, dann aber zogen die Gäste das Tempo an und setzten sich auf 27:19 ab. Das lag auch daran, dass beim TVH im Angriff nichts mehr zusammenlief, berichtete Trainer Peter Fäcke. Als Körle/Guxhagen einen Gang zurückschaltete, konnte Hersfeld das Ergebnis noch freundlicher gestalten. (pf/häx)

Tore für den TVH: Bohle 6/2, Hildebrand 4, Dathe 4, Becker 4/2, Hamadi 3, Kuhlen 3, Sippel 1.

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